24 April 2026, 18:48

NRW-Pendler setzen weiter auf das Auto – doch Rad und ÖPNV holen auf

Eine belebte Straßenkreuzung in Berlin, Deutschland, mit Fußgängern und Radfahrern auf der Straße, hohen Gebäuden mit Fenstern, Bäumen, Laternenmasten und Schildern, unter einem bewölkten Himmel.

Rund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler setzen weiter auf das Auto – doch Rad und ÖPNV holen auf

Fast fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen pendelten im vergangenen Jahr in eine andere Stadt zur Arbeit. Die neuesten Zahlen zeigen, wie die Einwohner unterwegs sind – die meisten Wege dauerten dabei weniger als 30 Minuten. Das Auto blieb das beliebteste Verkehrsmittel, doch auch Fahrrad und öffentlicher Nahverkehr spielten im täglichen Berufsverkehr eine Rolle.

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2024 arbeiteten 4,4 Millionen Beschäftigte der Region in ihrer eigenen Kommune – ein leichter Anstieg um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig überquerten 4,9 Millionen Pendler für ihren Job die Stadtgrenzen.

Das Auto dominierte den täglichen Arbeitsweg: Fast sieben von zehn Beschäftigten fuhren mit dem Pkw zur Arbeit. Der öffentliche Nahverkehr machte 14 Prozent der Fahrten aus, während 10 Prozent das Fahrrad wählten. Nur 6 Prozent gingen zu Fuß zur Arbeit.

Die meisten Wege waren kurz: 69 Prozent der Pendler benötigten weniger als eine halbe Stunde. Allerdings hatten 6 Prozent mehr als eine Stunde Fahrtzeit. Die größten Pendlerknotenpunkte waren Köln, Düsseldorf und Essen, die die meisten einpendelnden Arbeitnehmer anzogen. Besonders auffällig war Holzwickede – hier kamen rund 83 Prozent der Beschäftigten aus anderen Gemeinden.

Die Daten verdeutlichen die starke Abhängigkeit vom Auto im Berufsverkehr, auch wenn Fahrrad und öffentlicher Nahverkehr für einen beträchtlichen Teil der Arbeitnehmer weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Da die meisten Wege unter 30 Minuten dauern, bleibt das Pendeln für die Mehrheit relativ schnell. Der leichte Anstieg der lokal Beschäftigten deutet auf eine langsame, aber stetige Veränderung hin, wo Menschen leben und arbeiten möchten.

Quelle