PETA fordert Stopp von Freizeitjagd und Angeln in Deutschland wegen massiven Tierleids
Alexander MälzerPETA fordert Stopp von Freizeitjagd und Angeln in Deutschland wegen massiven Tierleids
Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Freizeitjagd und Angeln in Deutschland. Die Organisation argumentiert, dass diese Aktivitäten jedes Jahr Millionen von Tieren unnötiges Leid zufügen. Laut PETA bieten die aktuellen Gesetze Wildtieren keinen ausreichenden Schutz vor den durch Hobbyjäger und -angler verursachten Schäden.
PETA behauptet, dass die Jagd Tierpopulationen stört und zu vermehrter Fortpflanzung bei Wildtieren führt. Zudem weist die Gruppe auf das Leid hin, das durch das Angeln entsteht: Jährlich erleiden Millionen Fische Verletzungen durch Angelhaken und einen langsamen Erstickungstod. Fische, so die Organisation, seien fühlende Wesen, die Schmerzen empfinden und sich sogar im Spiegel erkennen könnten.
In Deutschland töten Hobbyjäger jedes Jahr über fünf Millionen Wildtiere und 200.000 Katzen – allein aus sportlichem Interesse. PETA-Sprecher Peter Höffken betonte, dass die Jagd weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar sei. Trotz dieser Bedenken hat bisher kein Bundesland rechtliche Einschränkungen erlassen oder Pläne für ein Verbot von Freizeitjagd und -fischerei vorgelegt.
Die Organisation ruft alle, denen der Tierschutz am Herzen liegt, dazu auf, sich nicht an solchen Aktivitäten zu beteiligen oder sie zu unterstützen. PETA besteht darauf, dass die aktuellen Praktiken weitverbreitetes Leid verursachen – ohne gerechtfertigten Grund.
Die Forderungen von PETA kommen zu einer Zeit, in der Deutschland Freizeitjagd und -fischerei weiterhin ohne gesetzliche Beschränkungen zulässt. Die Warnungen der Organisation konzentrieren sich auf das Ausmaß des Tierleids – von gestörten Wildtierpopulationen bis hin zu den Qualen, die Fische erleben. Ohne politische Änderungen, so die Befürchtung, werde sich das Leid in den kommenden Jahren fortsetzen.






