07 June 2026, 12:19

PPWR 2030: Warum 90 Prozent der Unternehmen die EU-Verpackungsregeln noch nicht erfüllen

Die Bedeutung der EU-Verpackungsrichtlinie PPWR wird unterschätzt

PPWR 2030: Warum 90 Prozent der Unternehmen die EU-Verpackungsregeln noch nicht erfüllen

Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Trotz der Frist bis 2030 erfüllen derzeit nur jedes zehnte Unternehmen die grundlegenden Anforderungen. Viele Firmen geben zu, mit Zeitdruck, hohen Kosten und Unsicherheit über die korrekte Umsetzung zu kämpfen.

Die PPWR wird 2030 verbindlich in Kraft treten und betrifft Hersteller, Händler sowie Logistikdienstleister. Ihr Ziel ist es, Transparenz, Wiederverwendung und Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferketten zu stärken. Doch fast die Hälfte der Unternehmen glaubt fälschlicherweise, bereits gut vorbereitet zu sein.

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Über 70 Prozent der Betriebe fordern klarere Leitlinien zur Anwendung der Vorschriften. Unternehmen mit fundierten PPWR-Kenntnissen erreichen eine durchschnittliche Umsetzungsquote von 59 Prozent. Andere scheitern hingegen an Hürden wie schlechter Datenqualität, unklaren Zuständigkeiten und Schwierigkeiten bei der Einbindung von Geschäftspartnern.

Auf der anstehenden Fachpack-Messe (23. bis 25. September 2025) wird die PPWR ein zentrales Thema sein. Experten raten, jetzt solide Grundlagen zu schaffen – etwa durch saubere Datenbanken und klar definierte Rollen –, um die kommenden Standards zu erfüllen.

Angesichts des Stichtags 2030 bleibt den Unternehmen wenig Zeit zur Anpassung. Da die meisten noch hinterherhinken, wird der Bedarf an praktischer Unterstützung und besserem Datenmanagement immer deutlicher. Ob die Verordnung Erfolg hat, hängt davon ab, wie gut es der Wirtschaft gelingt, die aktuellen Hindernisse bis zum Deadline zu überwinden.

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