Rainer Schütte tritt als Präsident von Arminia Bielefeld überraschend zurück
Slavko HartungPräsident Schütte von Arminia Bielefeld tritt vorzeitig zurück - Rainer Schütte tritt als Präsident von Arminia Bielefeld überraschend zurück
Rainer Schütte hat seinen vorzeitigen Rücktritt als Präsident von Arminia Bielefeld bekannt gegeben. Sein Ausscheiden wird Ende November wirksam und beendet damit eine Amtszeit, die im Sommer 2021 begann. Der Verein steht nun vor einem Führungswechsel nach einer Phase mit sowohl Höhen als auch Herausforderungen unter seiner Leitung.
Schüttes Entscheidung folgte, wie er selbst beschrieb, auf „zahlreiche Gespräche und sorgfältige Abwägungen“. Obwohl es ihm nicht leichtgefallen sei, betonte er, dass der Zeitpunkt für ihn nun der richtige sei. Während seiner Amtszeit erreichte Arminia Bielefeld das Finale des DFB-Pokals – ein herausragender Erfolg. Gleichzeitig musste der Verein in seiner Präsidentschaft jedoch auch einen doppelten Abstieg verkraften.
Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, schlägt Schütte Rainer Kobusch als seinen Nachfolger vor. Kobusch ist derzeit Schatzmeister und Vizepräsident des Vereins. Sollte der Vorschlag angenommen werden, würde Kobusch das Amt übernehmen, während Kathrin Dahnke seine frei werdende Position einnehmen soll.
Sowohl Kobusch als auch Dahnke werden sich zunächst dem Nominierungsausschuss vorstellen. Ihre Kandidaturen werden anschließend im Mitgliederforum diskutiert, bevor über sie auf der Jahreshauptversammlung am 24. November abgestimmt wird.
Mit Schüttes Rücktritt endet eine zweieinhalbjährige Präsidentschaft. Der Verein blickt nun auf einen Wechsel an der Spitze, während sich Kobusch und Dahnke auf ihre neuen Aufgaben vorbereiten. Die endgültige Entscheidung über ihre Ernennung liegt bei den Mitgliedern auf der anstehenden Hauptversammlung.






