Raserei mit 210 km/h: Betrunkener Fahrer verursacht schweren Unfall in NRW
Alexander MälzerRaserei mit 210 km/h: Betrunkener Fahrer verursacht schweren Unfall in NRW
Ein 21-jähriger Autofahrer aus Gummersbach muss sich wegen mehrerer Vorwürfe vor Gericht verantworten, nachdem er in Nordrhein-Westfalen durch eine rücksichtslose Raserei mit hohem Tempo einen schweren Unfall verursacht hat. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 28. September 2025, als die Polizei Meldungen über einen dunklen Mercedes erhielt, der mit überhöhter Geschwindigkeit und gefährlichen Fahrmanövern durch Weilerswist-Derkum und Euskirchen-Kessenich raste. Das Fahrzeug überschlug sich schließlich und blieb auf dem Dach liegen; beide Insassen wurden verletzt.
Der Fahrer war ohne Licht mit extrem hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Augenzeugen alarmierten die Polizei in Euskirchen, nachdem der Mercedes im Zickzack durch den Verkehr mehrerer Orte gefahren war.
In der Nähe von Weilerswist-Lommersum verfehlte der Wagen nur knapp ein entgegenkommendes Fahrzeug, bevor der Fahrer die Kontrolle verlor. Das Auto prallte gegen ein geparktes Fahrzeug, dann gegen eine Mauer und kam schließlich auf dem Dach zum Liegen. Der 21-Jährige und sein 18-jähriger Beifahrer aus Drolshagen erlitten leichte Verletzungen.
Nach dem Unfall bedrohte der Fahrer in Weilerswist-Ottenheim einen Zeugen mit einem Schlagstock. Die Beamten stellten bei ihm Anzeichen von Alkoholisierung fest und entnahmen eine Blutprobe. Die Behörden zogen seinen Führerschein ein und beschlagnahmten das Fahrzeug.
Ihm werden nun unter anderem illegales Straßenrennen, Trunkenheit am Steuer und Bedrohung vorgeworfen. Die Ermittlungen gegen den Fahrer laufen noch. Die Blutprobe soll den Alkoholpegel bestätigen, während der beschlagnahmte Mercedes weiterhin sichergestellt bleibt. Sowohl der Fahrer als auch sein Beifahrer wurden nach der medizinischen Versorgung wieder entlassen.






