Reformpläne für "Lebendige Demokratie": Klein unterstützt Priens Vernetzungsstrategie gegen Antisemitismus
Alexander MälzerReformpläne für "Lebendige Demokratie": Klein unterstützt Priens Vernetzungsstrategie gegen Antisemitismus
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, unterstützt die Pläne zur Reform des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Die von Familienministerin Karin Prien vorgelegten Vorschläge zielen darauf ab, die Organisation und Vernetzung von Initiativen gegen Antisemitismus zu verbessern. Klein ist überzeugt, dass die Änderungen Projekten helfen werden, ein breiteres Publikum zu erreichen und isoliertes Arbeiten zu vermeiden.
Klein räumte ein, dass einige „Lebendige Demokratie“-Projekte zu sehr in sich gekapselt agierten. Er beschrieb sie als in einer Blase tätig, die den Kontakt zur breiten Gesellschaft verloren habe. Dennoch betonte er, dass es bei den Reformen nicht um Kürzungen gehe, sondern um eine effizientere Ausrichtung des Systems.
Priens Pläne konzentrieren sich auf eine bessere Vernetzung zwischen den Organisationen. Klein befürwortete diesen Ansatz und schlug vor, dass sich NGOs, die sich gegen Antisemitismus engagieren, mit lokalen Partnern wie Theatern, Freiwilligen Feuerwehren oder Wohlfahrtsverbänden wie der Volkssolidarität vernetzen sollten. Solche Kooperationen würden es Projekten ermöglichen, mehr Menschen zu erreichen und Ressourcen zu bündeln, argumentierte er.
Der Beauftragte machte zudem deutlich, dass wertvolle Arbeit nicht an Unterstützung verlieren werde. Er zeigte sich zuversichtlich, dass gut geführte Initiativen auch nach der Reform weiterhin Förderung erhalten würden. Seine Äußerungen erfolgten im Rahmen einer größeren Debatte darüber, wie das Programm effizienter gestaltet werden kann, ohne seine Wirkung zu schmälern.
Die vorgeschlagenen Änderungen werden nun unter Priens Führung vorangetrieben. Falls umgesetzt, könnten sie die Arbeitsweise der „Lebendige Demokratie“-Projekte grundlegend verändern und die Zusammenarbeit über verschiedene Bereiche hinweg stärken. Kleins Unterstützung unterstreicht die gemeinsame Überzeugung, dass die Reformen die Bemühungen im Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland stärken – und nicht schwächen – werden.






