24 April 2026, 14:33

Rheinberg baut Glascontainer ab – illegale Müllentsorgung bleibt Problem

Schwarzer Müllcontainer mit "Keep Baltimore More Clean"-Text auf einem Gehweg vor einem Gebäude mit Glastüren.

Rheinberg baut Glascontainer ab – illegale Müllentsorgung bleibt Problem

Rheinberg entfernt Glascontainer wegen wiederholter illegaler Müllentsorgung

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Aufgrund wiederkehrender illegaler Müllablagerungen hat Rheinberg mehrere Glasrecycling-Container abgebaut. In den vergangenen Wochen hat sich das Problem verschärft – trotz Warnungen wurde Abfall auch an Ersatzstandorten zurückgelassen. Für die Bürger ändert sich damit die Entsorgung von Glas und anderen Abfällen.

Der lokale Entsorgungsdienst DLB hat die Glascontainer an der Römerstraße, der Buchenstraße und der Ahornstraße dauerhaft entfernt. Der Schritt folgt auf eine Zunahme illegaler Müllentsorgung an diesen Standorten. Doch selbst nach den Entfernungen hält das Problem an den verbleibenden Containern an.

Das Unternehmen erhält von Der Grüne Punkt eine feste Vergütung für die Reinigung der Glascontainer-Bereiche. Durch die steigende Menge an illegalem Müll reicht diese Pauschale jedoch nicht mehr aus, um die zusätzlichen Kosten zu decken. Die Behörden weisen darauf hin, dass unsachgemäße Müllentsorgung gegen die öffentliche Ordnung verstößt und mit Bußgeldern geahndet werden kann.

Für eine ordnungsgemäße Entsorgung können Bürger private Behälter nutzen oder ihren Abfall gegen eine geringe Gebühr zum Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof bringen. Alternative Container stehen weiterhin in der Buchenstraße, der Erlenstraße und der Römerstraße bereit. Eine aktuelle Liste aller Glasrecycling-Standorte in Rheinberg ist auf der städtischen Website unter www.rheinberg.de einsehbar.

Zeugen illegaler Müllentsorgung werden aufgefordert, dies dem Ordnungsamt Rheinberg oder der Abfallberatung zu melden.

Ziel der Container-Entfernungen ist es, die illegale Müllablagerung einzudämmen – doch das Problem besteht fort. Die Bürger müssen nun auf weniger Sammelstellen ausweichen oder die Entsorgung im Asdonkshof-Zentrum bezahlen. Die Behörden werden die Lage weiter beobachten und Verstöße konsequent ahnden.

Quelle