17 June 2026, 18:35

Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031

Landkreis legt Grundstein für Entwicklung von Berufskollegs

Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031

Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für die Berufskollegs der Region verabschiedet. Diese langfristige Strategie wird die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung bis 2031 steuern. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen zu bewältigen und zukünftige Chancen für Schülerinnen, Schüler sowie Bildungseinrichtungen zu sichern.

Der Plan bietet eine datengestützte Grundlage zur Verbesserung der beruflichen Bildung im Kreis. Im Mittelpunkt stehen eine ausgewogene und zugängliche Vielfalt an Bildungsangeboten, die Zukunftsfähigkeit der Einrichtungen sowie die Förderung der Fachkräfteentwicklung.

Zu den zentralen Herausforderungen zählen demografischer Wandel, sich verändernde Bildungswege, Digitalisierung und die dynamischen Anforderungen des Arbeitsmarktes. Der Plan enthält konkrete Empfehlungen, um die Attraktivität der Berufsausbildung zu steigern, die Standorte der Berufskollegs zu stärken, die Digitalisierung voranzutreiben und die Zusammenarbeit zwischen den Schulen zu intensivieren.

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Die Kreisverwaltung wird die im Plan skizzierten Maßnahmen weiter ausarbeiten und umsetzen. Regelmäßige Aktualisierungen sollen sicherstellen, dass der Plan sich an veränderte Rahmenbedingungen anpasst.

In einer weiteren Meldung wird die Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath umbenannt. Die Schulgemeinschaft hatte den Vorschlag eingebracht, und die Schulkonferenz stimmte einstimmig dafür, die Förderschule künftig Margot-Friedländer-Schule zu nennen. Damit wird das Andenken an die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer gewürdigt.

Der Schulentwicklungsplan gibt der beruflichen Bildung im Rheinisch-Bergischen Kreis bis 2031 eine klare Richtung vor. Seine Maßnahmen zielen darauf ab, aktuelle Bedarfe zu decken und gleichzeitig zukünftige Anforderungen zu antizipieren. Die Umbenennung der Förderschule steht zudem für eine bedeutende Würdigung des Vermächtnisses von Margot Friedländer.

Quelle