Rührender Abschied: Marls Feuerwehrchef Rainald Pöter geht nach 41 Dienstjahren
Etta SchollRührender Abschied: Marls Feuerwehrchef Rainald Pöter geht nach 41 Dienstjahren
Große Menschenmenge versammelt sich in Marl, um scheidenden Feuerwehrchef Rainald Pöter zu ehren
Diese Woche kamen in Marl zahlreiche Bürger zusammen, um Rainald Pöter nach einer mehr als vier Jahrzehnte umfassenden Karriere zu verabschieden. Rund 200 Gäste, darunter Bürgermeister Werner Arndt sowie Kameraden der Feuerwehr, nahmen an der feierlichen Verabschiedung teil. Die Zeremonie markierte das Ende von Pöters zehnjähriger Amtszeit als Leiter der Abteilung 37 und seinen 41 Jahren im aktiven Dienst.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand Pöters langjähriges und engagiertes Wirken – Roman Engler erinnerte in seiner Rede an die beeindruckenden 15.176 Tage, die Pöter der Marler Feuerwehr gewidmet hat. Als Zeichen der Wertschätzung überreichten Kollegen ihm einen handgefertigten "Ruhestandsstuhl" aus Holz. Bürgermeister Arndt lobte Pöters ruhige Führungsstärke, insbesondere in schwierigen Phasen für die Feuerwehr.
Offiziell wird Pöter Mitte Dezember aus dem Amt scheiden, bleibt der Feuerwehr jedoch als Freiwilliger bei der Einheit Alt-Marl erhalten. Die Nachfolge als Abteilungsleiter und Feuerwehrchef übernimmt Roman Engler, unterstützt von seinem Stellvertreter Peter Lechtenböhmer. Ralf Czajerek und Werner Powierski bleiben für weitere zwei Jahre als stellvertretende Stadtbrandmeister im Amt.
Die Verabschiedung war geprägt von herzlicher und respektvoller Atmosphäre, viele Gäste teilten Erinnerungen an Pöters jahrzehntelanges Engagement. Sein Ausscheiden hinterlässt eine bleibende Spur in der Marler Feuerwehr nach Jahrzehnten des Einsatzes. Sein Nachfolger Engler übernimmt nun die Führung der Abteilung, während Pöter durch seine ehrenamtliche Tätigkeit weiterhin verbunden bleibt. Der Wechsel sichert damit die Kontinuität in der Führung der städtischen Rettungsdienste.






