"Saturday Night Live U.K." startet mit scharfer Farage-Satire und Zeitreise-Politik
Alexander Mälzer"Saturday Night Live U.K." startet mit scharfer Farage-Satire und Zeitreise-Politik
Die erste Folge von Saturday Night Live U.K. startete mit einer politischen Note. Der klassische Cold Open entführte die Zuschauer ins Jahr 1946 in die Downing Street, wo Peter Serafinowicz Nigel Farage als britischen Premierminister spielte. Die Satire malte ein Zukunftsszenario, in dem Farage das Land regiert – während Labours Keir Starmer mit den Konsequenzen seiner Weigerung, zurückzutreten, kämpft.
Die Sendung begann mit dem gewohnten Aufschlag: „Live aus London – es ist Samstagabend!“ Al Nash betrat als Winston Churchill die Bühne, um die Folge zu eröffnen. Serafinowicz’ Farage übernahm die Hauptrolle, plauderte am Telefon mit Sir David Attenborough und begrüßte anschließend Kemi Badenoch, seine fiktive Stellvertreterin und Parteichefin der Konservativen.
Badenoch informierte Farage über Londons schrumpfende Bevölkerung und eine mögliche Waffenruhe in der Straße von Hormus. Das Duo scherzte auch über die Teilnahme an einem „Hetero-Pride-Umzug“ und feierte die Fusion ihrer Partei. In einer zeitreisenden Wendung tauchten George Fouracres und Celeste Dring als Starmer und Angela Rayner auf – direkt aus der Zukunft, um ihn zu warnen.
Rayner drängte Starmer zum Rücktritt und argumentierte, sie könne Labour weitaus besser führen. Der geschockte Starmer, konfrontiert mit der Vision eines mächtigen Farage, erfuhr zudem, dass die Show selbst verlängert worden war – ein Detail, das der Satire zusätzliche Schärfe verlieh.
Der Sketch verband Humor mit beißender politischer Kommentierung. Farages fiktive Premierschaft und Starsmers Zögern standen im Mittelpunkt der Witze, während die Verlängerung der Sendung auf weitere Satire in Zukunft hindeutete. Die Folge setzte einen mutigen Ton für Saturday Night Live U.K. und dessen Umgang mit britischer Politik.






