06 May 2026, 04:08

SPD will Solinger Kirchengebäude vor dem Verfall retten – doch wer zahlt?

Altes Foto einer Kirche in städtischer Umgebung, umgeben von Gebäuden, Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Fußgängern, Bäumen und einem klaren Himmel, mit Text oben.

SPD will Solinger Kirchengebäude vor dem Verfall retten – doch wer zahlt?

Die Solinger SPD-Fraktion drängt auf einen langfristigen Plan, um die Zukunft der Kirchengebäude der Stadt zu sichern. Angesichts der drohenden Stilllegung vieler Kirchen wächst die Sorge, bedeutende Wahrzeichen wie die Lutherkirche zu verlieren. Der neue Fraktionsvorsitzende Ernst Lauterjung betont, dass frühzeitig gehandelt werden müsse, um unwiederbringliche Verluste zu verhindern.

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Die SPD unterstreicht die dringende Notwendigkeit, sich mit der Zukunft stillgelegter Kirchen in Solingen auseinanderzusetzen. Diese Gebäude sind nicht nur wichtige soziale Treffpunkte, sondern prägen auch das Stadtbild. Lauterjung warnt, dass ohne klare Strategie bedeutende Bauwerke wie die Lutherkirche für immer verloren gehen könnten.

Die Fraktion plant, erste Vorschläge in den zuständigen Ausschuss einzubringen und direkt mit Kirchenvertretern ins Gespräch zu kommen. Als mögliche neue Nutzungen schlagen sie Wohnraum, Kulturstätten oder Gemeinschaftsräume vor. Gleichzeitig betont die SPD, dass sie zwar die Gemeinden unterstützen werde, die Stadt jedoch weder die volle finanzielle noch organisatorische Verantwortung übernehmen könne.

Lauterjung ruft zu einer gemeinsamen Anstrengung von Kirchen und Kommunalpolitik auf, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Eine langfristige Vision über das Jahr 2030 hinaus sei entscheidend, damit diese Gebäude auch künftig wertvolle Assets für die Stadt bleiben.

Mit ihrer Initiative für eine abgestimmte Strategie will die SPD die Solinger Kirchengebäude für kommende Generationen bewahren. Durch die Erschließung neuer Nutzungsmöglichkeiten und die Förderung der Zusammenarbeit soll die Stadt diese Wahrzeichen als lebendige Teile des Gemeinschaftslebens erhalten. Die nächsten Schritte umfassen Ausschussberatungen und direkte Gespräche mit Kirchenvertretern.

Quelle