08 April 2026, 02:20

Steuerberater veruntreut 165.000 Euro eines Schulvereins – und setzt auf Krypto

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der Insolvenzfälle in den Vereinigten Staaten von 1995 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Steuerberater betrügt Grundschulverein um Geld - Steuerberater veruntreut 165.000 Euro eines Schulvereins – und setzt auf Krypto

Ein Steuerberater ist zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, nachdem er fast 165.000 Euro von einem Förderverein einer Grundschule veruntreut hatte. Das Landgericht Düsseldorf fällte das Urteil, nachdem der Angeklagte gestanden hatte, die Gelder für persönliche Zwecke missbraucht zu haben – darunter auch Investitionen in Kryptowährungen.

Der Mann war seit 2017 als selbstständiger Steuerberater und Wirtschaftsprüfer für den Verein tätig gewesen. Zu seinen Aufgaben gehörten die Lohnbuchhaltung sowie das Einziehen von Zahlungen im Namen der Organisation.

Zwischen 2021 und 2022 überwies er Beträge von 1.000 bis 12.000 Euro von den Konten des Vereins auf sein eigenes Konto. Zudem behielt er 19.000 Euro in bar, statt sie den Vereinsmitteln zuzuführen. Das gestohlene Geld investierte er später in Kryptowährungen.

Während des Prozesses zog der Angeklagte seine Berufung zurück und akzeptierte die Bewährungsstrafe. Als Auflage muss er nun im Rahmen seiner Bewährungszeit 5.000 Euro an den Förderverein der Grundschule zurückzahlen.

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Mit dem Urteil ist das Verfahren abgeschlossen – der Berater entgeht damit einer Haftstrafe. Der Verein erhält zwar einen Teil der veruntreuten Gelder zurück, doch der Großteil der fehlenden 165.000 Euro bleibt unaufgeklärt.

Quelle