27 April 2026, 12:33

Streit um trockenen Rasen: Köln und Leverkusen liefern sich Wortgefecht vor Bundesliga-Duell

Ein trockener Rasenplatz mit einem zentralen Feuer, umgeben von Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Streit um trockenen Rasen: Köln und Leverkusen liefern sich Wortgefecht vor Bundesliga-Duell

Vor dem Bundesliga-Duell zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen ist ein Streit über die Platzverhältnisse entbrannt. Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand kritisierte den ausgedörrten Zustand des Rasens, während Kölns Chefcoach René Wagner Vorwürfe einer gezielten Manipulation zurückwies.

Hjulmand bezeichnete den Platz als "knochentrocken" und deutete an, er sei zunächst gewässert und dann absichtlich austrocknen gelassen worden. Er räumte ein, dass die Bedingungen das Spiel verlangsamten, vermied es jedoch, direkte Schuldzuweisungen zu machen.

Wagner, Trainer des 1. FC Köln, wies jede absichtliche Veränderung des Platzes von sich. Er scherzte sogar, die Sonne könne der eigentliche Übeltäter hinter der ausgedörrten Oberfläche sein. Später entschuldigte er sich dafür, falls das Verhalten seines Teams Misstrauen geschürt habe.

Die Diskussion wirft ein Schlaglicht auf ein grundsätzliches Problem in Köln, wo der Rasen schnell verbrennt und ständiger Pflege bedarf. Leverkusens Platzwart-Team hatte unterdessen in der vergangenen Saison den Titel "Platz des Jahres" gewonnen. Das DFL-Greenkeeping-Handbuch empfiehlt, die Bewässerung an Wetter und Mikroklima anzupassen – doch die lokalen Bedingungen in Köln machen die Instandhaltung besonders schwierig.

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Die Debatte um den Platz erhöht die Spannung vor dem anstehenden Spiel. Beide Seiten sind sich über die Trockenheit einig, nicht aber über deren Ursache. Die Bundesliga sieht sich damit konfrontiert, dass trockene Plätze in Köln ein wiederkehrendes Problem darstellen.

Quelle