Unbekannte Briefe enthüllen Sylvias intimes Leben mit Rolling-Stones-Gründer Brian Jones
Etta SchollUnbekannte Briefe enthüllen Sylvias intimes Leben mit Rolling-Stones-Gründer Brian Jones
Ein Konvolut von Briefen, die Sylvia Wainwright an ihre Schwester Lynn schrieb, ist aufgetaucht und gewährt einen seltenen Einblick in die frühen Tage der Rolling Stones. Die Korrespondenz enthält Details über Sylvias Beziehung zu Bandgründer Brian Jones sowie ihr gesellschaftliches Leben unter den Popstars der 1960er-Jahre.
Terry Wainwright entdeckte die Briefe versteckt im hinteren Teil eines Vitrinenschranks im Haus seiner verstorbenen Mutter Sylvia. Sie beschreiben Partys in Mick Jaggers Wohnung, Nächte mit berühmten Musikern und Sylvias persönliche Verbindung zu Brian Jones. Sie schildert ihn als freundlich und aufmerksam, bezeichnet ihn sogar als „Jungen von nebenan“, der ihr Geschenke machte.
Die Briefe enthüllen auch eigene Botschaften von Jones, darunter eine mit den Worten: „Hallöchen, Liebling! Hier ist Brian. Wie geht’s dir? Ganz viel Liebe, Brian.“ Ein weiterer Brief erwähnt, wie Jones, Mick Jagger und Keith Richards im April 1964 ihre Amerika-Tournee planten. Das Archiv verweist zudem auf andere bekannte Persönlichkeiten wie den Gitarristen Jeff Beck und Christine Keeler, die Schwester des Models Jean Shrimpton.
Claire Howell, Musikexpertin beim Auktionshaus Hansons, erklärt, die Briefe würfen ein intimes Licht auf Jones, den Gründer der Band und vielleicht ihr problematischstes Mitglied. Die Sammlung, zu der auch Fotos gehören, wird in Etwall, Derbyshire, versteigert und hat einen geschätzten Wert von 1.600 bis 2.100 Pfund.
Die Briefe liefern authentische Schilderungen der prägenden Jahre der Rolling Stones. Sie unterstreichen Sylvias enge Verbindung zu Brian Jones und zum inneren Zirkel der Band. Das Archiv kommt bei Hansons unter den Hammer und bietet Sammlern die Chance, ein Stück Musikgeschichte zu erwerben.






