06 June 2026, 22:22

US-Tourist löst am Flughafen Köln/Bonn Alarm wegen scharfer Munition aus

BPOL NRW: Lebensmunition im Handgepäck - Amerikaner muss nun Rede und Antwort stehen

US-Tourist löst am Flughafen Köln/Bonn Alarm wegen scharfer Munition aus

65-jähriger US-Tourist löst Sicherheitsalarm am Flughafen Köln/Bonn aus

Am Mittwoch, dem 24. September 2025, sorgte ein 65-jähriger US-amerikanischer Tourist am Flughafen Köln/Bonn für einen Sicherheitsalarm. Beamte entdeckten in seinem Handgepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone, als er versuchte, in den Sicherheitsbereich der Abflugzone zu gelangen. Der Mann, der sich selbst als Hobby-Schützen bezeichnete, konnte nicht erklären, wie die Munition in seine Tasche gelangt war.

Der Vorfall begann, als Sicherheitskräfte bei einer routinemäßigen Röntgenkontrolle die Patrone entdeckten. Bundespolizisten bestätigten, dass es sich um scharfe Munition handelte, bevor sie diese beschlagnahmten. Die Behörden vernahmen den Passagier, der zwar den Besitz von Schusswaffen einräumte, aber keine plausible Begründung für das Mitführen der Munition liefern konnte.

Nach Hinterlegung einer Sicherheitskaution in Höhe von 500 Euro durfte der Mann seine Reise nach Palma de Mallorca fortsetzen. Ihm drohen jedoch nun strafrechtliche Konsequenzen nach dem deutschen Waffengesetz und dem Luftsicherheitsgesetz. Das Einbringen scharfer Munition in den Sicherheitsbereich eines Flughafens kann mit Bußgeldern oder sogar einer Anklage geahndet werden.

Die Bundespolizei nutzte den Vorfall, um Reisende an die Einhaltungen der Gepäckvorschriften zu erinnern. In einer Stellungnahme wurden Passagiere aufgefordert, sich vor dem Flug über die Bestimmungen zu informieren. Weitere Informationen sind auf der offiziellen Website unter Sicher Reisen – Mit dem Flugzeug abrufbar.

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Der Fall zeigt die Risiken auf, die mit dem Transport verbotener Gegenstände durch die Flughafenkontrollen verbunden sind. Der Flug des Mannes verzögerte sich zwar nur kurz, doch die Ermittlungen gegen ihn laufen weiterhin. Ob weitere Anklagepunkte folgen werden, steht noch nicht fest.

Quelle