Vreden setzt auf Wachstum: Bürgermeister Tenostendarp mit 92,7 Prozent wiedergewählt
Alexander MälzerVreden setzt auf Wachstum: Bürgermeister Tenostendarp mit 92,7 Prozent wiedergewählt
Vreden wählt Tom Tenostendarp mit überwältigenden 92,7 Prozent erneut zum Bürgermeister
Die Stadt Vreden, bekannt für ihre starke lokale Wirtschaft und hohe Wohneigentumsquote, treibt nun den Bau neuer Wohnungen und die Erweiterung von Gewerbeflächen voran. Tenostendarp, ein ausgebildeter Jurist, kehrte nach seinem Studium in Köln in seine Heimatstadt zurück. Zudem trägt er den historischen Titel eines Burgherrn von Schloss Vreden. Seine Führung fällt in eine Zeit, in der die Stadt eine niedrige Arbeitslosenquote von nur drei Prozent aufweist.
Vredens Wirtschaft wird vor allem von kleinen und mittelständischen Unternehmen getragen, die 11.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze bieten. Um das Wachstum zu sichern, soll das Gewerbegebiet um 60 Hektar erweitert werden. Zudem ist die Stadt Vorreiter bei grüner Energie und erzeugt 140 Prozent ihres Strombedarfs aus Solar- und Windkraft.
Wohnraum bleibt ein zentrales Anliegen: Auf einem Brachland sind 100 neue Wohneinheiten geplant. Die Kommune fördert den Wohneigentumserwerb zusätzlich, indem sie jungen Familien in ausgewählten Ortsteilen günstige Baugrundstücke anbietet. Für jüngere Einwohner wurde mit dem neuen "Jugendcampus" ein zentraler Treffpunkt für Aktivitäten und Dienstleistungen geschaffen.
Die Wiederwahl Tenostendarps unterstreicht die breite lokale Unterstützung für den eingeschlagenen Kurs Vredens. Neue Wohnprojekte, die Erweiterung der Wirtschaft und Investitionen in erneuerbare Energien werden die Zukunft der Stadt prägen. Mit niedriger Arbeitslosigkeit und einem Fokus auf Nachhaltigkeit will Vreden die Mittelschicht fest in der Gemeinde verankern.






