20 April 2026, 04:23

Warum der 8. November den unsichtbaren Heldinnen des Alltags gehört

Menschen in orangen Uniformen sammeln verstreuten Müll auf einer Straße mit Bäumen, Pfählen und Gebäuden unter einem bewölkten Himmel.

Warum der 8. November den unsichtbaren Heldinnen des Alltags gehört

Jährlich am 8. November wird der Internationale Tag der Putzfrau begangen – ein Tag, der die harte Arbeit von Reinigungskräften würdigt und auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam macht. Bekannt ist er auch unter anderen Bezeichnungen wie Welttag der Putzfrau oder Tag der Wertschätzung für Reinigungskräfte.

Die Initiative zu diesem Aktionstag geht auf das Jahr 2004 zurück und stammt von der deutschen Autorin und Bibliothekarin Gesine Schulz. Sie wählte den 8. November, um Karo Rutkowsky zu ehren – einer fiktiven Putzfrau aus ihrer Krimireihe, deren Geburtstag auf dieses Datum fällt. Schulz ließ sich dabei von der Liste internationaler Gedenktage auf Wikipedia inspirieren, doch die Plattform strich den Feiertag im Dezember 2011 wieder aus ihrem Verzeichnis.

An diesem Tag bedanken sich viele Unternehmen bei ihren Reinigungskräften, oft mit einer kleinen Aufmerksamkeit wie einer weißen Rose. Gleichzeitig soll der Tag das Bewusstsein für die Herausforderungen schärfen, denen Putzkräfte begegnen – besonders jene, die informell oder unter prekären Bedingungen arbeiten.

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Alleiner in Deutschland sind rund 600.000 Menschen in Vollzeit im Reinigungsgewerbe beschäftigt. Hinzu kommen etwa 100.000 Teilzeitkräfte oder Freiberufler, die häufig in unsicheren Arbeitsverhältnissen tätig sind.

Der Internationale Tag der Putzfrau gewinnt zunehmend an Bekanntheit. Er erinnert daran, welche unverzichtbare Rolle Reinigungskräfte in Betrieben und der Gesellschaft spielen – und regt dazu an, sich stärker für ihre Rechte und bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen.

Quelle