Wesel stärkt Partnerschaft mit ukrainischer Stadt Samar durch Radlader-Spende
Slavko HartungWesel stärkt Partnerschaft mit ukrainischer Stadt Samar durch Radlader-Spende
Die deutsche Stadt Wesel hat ihre Partnerschaft mit Samar in der Ukraine durch die Lieferung eines dringend benötigten Baumaschinenfahrzeugs weiter gestärkt. Der Radlader, finanziert über ein Programm der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), traf im Rahmen der laufenden Unterstützung ein. Beide Städte pflegen seit Langem eine enge Verbindung, die durch gegenseitige Besuche und gemeinsame Projekte gefestigt wird.
Bürgermeister Serhij Riesik aus Samar war bereits mehrfach in Wesel zu Gast und führte Delegationen an, um die Zusammenarbeit zu vertiefen. Bei diesen Besuchen betonte er stets seinen tiefen Dank für die Hilfe aus der deutschen Partnerstadt. Wesels Bürgermeister Rainer Benien hob wiederum immer wieder die starke Verbundenheit zwischen den beiden Gemeinden hervor.
Die jüngste Unterstützung erfolgte in Form eines Radladers, der über ein von der GIZ verwaltetes Förderprogramm beschafft wurde. Das Fahrzeug soll Samar bei Wiederaufbau- und Infrastrukturprojekten helfen. Doch nicht nur materielle Hilfe leistet Wesel: Die Stadt hat zugesagt, die Ukraine so lange wie nötig zu unterstützen.
Für diesen Sommer ist ein gemeinsames Ferienlager für deutsche und ukrainische Kinder geplant. Die Initiative soll junge Menschen zusammenbringen und den kulturellen Austausch fördern. Benien äußerte zudem die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges und einen Rückkehr zum Frieden in der Ukraine.
Die Übergabe des Radladers unterstreicht Wesels Engagement für Samar. Geplant sind weitere humanitäre Hilfslieferungen sowie gemeinsame Projekte wie das Kinderferienlager. Beide Städte bleiben auf praktische Unterstützung und langfristige Zusammenarbeit fokussiert.






