Wie Borussia Mönchengladbach die Saison mit Moritz Nicolas rettete
Slavko HartungWie Borussia Mönchengladbach die Saison mit Moritz Nicolas rettete
Borussia Mönchengladbach hat die Saison nach einem desaströsen Start gewendet. Noch vor wenigen Wochen stand die Mannschaft nach sieben Spielen ohne Sieg auf dem letzten Platz der Bundesliga. Doch eine Serie von Erfolgen hat die Fohlenelf nun auf Platz 12 katapultiert – mit Torhüter Moritz Nicolas als Schlüsselfigur der Wiederbelebung.
Der 28-jährige Keeper träumte lange davon, sich einen Stammplatz im Team der Gladbacher zu erkämpfen. Vor dieser Saison verbrachte er Jahre auf Leihbasis, sammelte Erfahrung bei Arminia Bielefeld und dem VfL Bochum in der 2. Bundesliga sowie in einem Gastspiel beim niederländischen FC Dordrecht. Seine Beharrlichkeit zahlte sich aus: Endlich ist er nun die unangefochtene Nummer eins im Tor der Borussia.
Der Aufschwung begann Ende Oktober mit einem 3:1-Sieg im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC. Nicolas bezeichnete den Erfolg später als entscheidenden Vertrauensschub. Es folgte ein 3:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln, bevor ein 4:0-Auswärtserfolg beim FC St. Pauli den ersten Bundesliga-Dreier nach der schwachen Startphase bescherte.
Trotz der positiven Entwicklung bleibt Nicolas bescheiden, wenn es um künftige Ziele geht. Statt großer Langzeitpläne konzentriert er sich darauf, die aktuelle Dynamik der Mannschaft zu erhalten. Gladbachs Aufschwung nach dem sieglosen Saisonbeginn hat die Mannschaft mittlerweile ins Mittelfeld der Tabelle gebracht. Die Geschichte des Torwarts – vom Leihspieler zum Stammkeeper – spiegelt dabei den eigenen Kampfgeist des Vereins wider. Mit neuem Selbstvertrauen will das Team nun an die jüngsten Leistungen anknüpfen.






