20 March 2026, 22:21

Zufällige Bahnkontrolle führt zur Festnahme eines mutmaßlichen Attentäters auf Scholz

Eine Gruppe von Polizisten in Einsatzausrüstung verhaftet einen Mann in einem weißen Kleid auf einem Bahngleis, während andere im Hintergrund stehen.

Zufällige Bahnkontrolle führt zur Festnahme eines mutmaßlichen Attentäters auf Scholz

Eine routinemäßige Polizeikontrolle am Bonner Hauptbahnhof führte am 18. März 2024 zur Festnahme eines 20-jährigen Mannes. Die Beamten stellten fest, dass er im Zusammenhang mit einem schweren Raubfall gesucht wurde – später ergaben sich zudem Hinweise auf eine mutmaßliche Verschwörung gegen Bundeskanzler Olaf Scholz.

Die Bundespolizei kontrollierte den Mann während einer Standardüberprüfung am Bonner Bahnhof. Er war in Koblenz Hauptbahnhof ohne gültiges Ticket in einen Intercity-Express eingestiegen. Auf Nachfrage behauptete er zunächst, keinen Ausweis bei sich zu führen.

Eine Überprüfung seiner Personalien förderte jedoch schnell seine wahre Identität zutage. Die Kriminalinspektion Koblenz hatte ihn bereits wegen des Verdachts auf schweren Raub zur Fahndung ausgeschrieben. Die Beamten nahmen ihn vor Ort fest und übergaben ihn an die zuständigen Ermittlungsbehörden.

Seit seiner Festnahme prüfen Staatsanwälte aus Koblenz eine mögliche Verstrickung des Mannes in einen angeblichen Anschlagsplan auf Bundeskanzler Olaf Scholz. Bis Anfang 2026 war es zu keiner Anklageerhebung oder weiteren Festnahmen gekommen, und ein Prozesstermin stand noch aus. Die Ermittler gehen weiterhin möglichen Mittätern und Motiven nach.

Dem Beschuldigten drohen nun zwei getrennte Verfahren: wegen des Raubvorwurfs sowie zusätzlich wegen Schwarzfahrens.

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Der Fall bleibt auch Anfang 2026 noch Gegenstand der Ermittlungen. Auslöser für die Festnahme des Mannes war eine einfache Ticketkontrolle – doch sie brachte weitreichendere kriminelle Verdachtsmomente ans Licht. Ein Prozessdatum steht weiterhin aus, und die Untersuchungen zu der mutmaßlichen Verschwörung dauern an.

Quelle