Zwei außergewöhnliche Chöre aus NRW schreiben Musikgeschichte auf ihre Weise
Alexander MälzerZwei außergewöhnliche Chöre aus NRW schreiben Musikgeschichte auf ihre Weise
Zwei Chöre in Nordrhein-Westfalen sorgen für Furore in der regionalen Musikszene – jeder mit einer ganz eigenen Geschichte. Die Tonköpfe, eine A-cappella-Gruppe, feierten kürzlich ihr 25-jähriges Jubiläum als prägende Kraft der Willicher Kulturszene. Gleichzeitig bereitet sich Frauenpower, Deutschlands größter Frauenchor, auf seine erste große Tournee im Jahr 2026 vor.
Die Tonköpfe wurden 1999 von Andrea Kautny gemeinsam mit Andrea Kiefer, Thomas Kiefer, Sabine Krüger und Ulrike Neuendorf gegründet. Ihr Ziel war klar: ein modernes A-cappella-Ensemble zu schaffen, wie es es in der Region bisher nicht gab. Ein Vierteljahrhundert lang hat der Chor mit frischen Pop-Arrangements das kulturelle Leben in Willich bereichert – und wurde dafür vom Chorverband Nordrhein-Westfalen für sein nachhaltiges Wirken ausgezeichnet.
Die vier Gründungsmitglieder wurden kürzlich für ihr 25-jähriges Engagement geehrt. Ihre Arbeit hat deutliche Spuren in der lokalen Kultur hinterlassen, geprägt von Präzision und mitreißenden Auftritten.
Doch Andrea Kautnys Einfluss reicht über die Tonköpfe hinaus. 2019 rief sie Frauenpower ins Leben, nachdem sie Sängerinnen für ein neues Projekt gesucht hatte. Die Resonanz war überwältigend – heute zählt der Chor rund 180 Mitglieder. Bekannt für seine energiegeladenen Shows, präsentiert Frauenpower ein Repertoire aus Rock, Pop und Musical-Numbers mit einer dynamischen Bühnenpräsenz.
Beide Chöre verbinden Kautnys Markenzeichen: ein modernes Programm, hohe musikalische Ansprüche und fesselnde Live-Auftritte. Der wachsende Ruf von Frauenpower mündet nun in die erste regionale Tournee, die für 2026 geplant ist. Konzerte in Köln und Düsseldorf werden ein neues Kapitel für den Chor einläuten.
Während die Tonköpfe mit ihrem 25-jährigen Bestehen ihre bleibende Rolle in der Willicher Kunstszene unterstreichen, erweitert Frauenpower mit bevorstehenden Auftritten in ganz Nordrhein-Westfalen seinen Wirkungskreis. Gemeinsam bringen beide Ensembles zeitgenössische Chormusik einem immer größeren Publikum näher.






