29 June 2026, 12:37

70.000 Euro in bar: Bundespolizei stoppt Schmuggler an deutscher Grenze

Zoll in Düsseldorf: 70.000 Euro bei Arbeitslosen sichergestellt / Geld sollte nach Irak gebracht werden

70.000 Euro in bar: Bundespolizei stoppt Schmuggler an deutscher Grenze

Zwei Männer wurden an einem deutschen Grenzübergang angehalten, als sie versuchten, 70.000 Euro in bar unbemeldet mitzuführen. Der Vorfall ereignete sich am 21. April 2025 während einer routinemäßigen Sicherheitskontrolle der Bundespolizei. Die Behörden beschlagnahmten später den gesamten Betrag aufgrund von Zollvorschriften.

Bei dem 36-jährigen irakischen Staatsbürger wurden 50.000 Euro in einer Umhängetasche versteckt gefunden. Ein 35-jähriger Afghane trug bei derselben Kontrolle 20.000 Euro in einer ähnlichen Tasche bei sich. Beide reisten mit zwei arbeitslosen niederländischen Bürgern, die das Geld von Deutschland in den Irak bringen wollten.

Nach deutschem Recht müssen Reisende, die mit 10.000 Euro oder mehr Bargeld ein- oder ausreisen, dies dem Zoll melden. Die Regelung gilt unabhängig von der Gesamtsumme, da der Kapitalverkehr weiterhin frei bleibt. Diese Vorschrift unterstützt die EU-weiten Bemühungen, Bargeldbewegungen zwischen Mitgliedstaaten und Drittländern nachzuverfolgen.

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Die Zollbeamten leiteten gegen die Männer ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen unterlassener Deklaration der Gelder ein. Die 70.000 Euro wurden aufgrund des Verstoßes eingezogen.

Der beschlagnahmte Bargeldbetrag unterstreicht die Durchsetzung der Meldepflichten, die illegale Finanzströme eindämmen sollen. Diese Maßnahmen richten sich gegen Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und andere grenzüberschreitende Straftaten. Reisende müssen hohe Bargeldsummen angeben, um Strafen und Einziehungen zu vermeiden.

Quelle