25 June 2026, 06:14

AfD leitet Parteiausschluss gegen umstrittenen Redner Alexander Eichwald ein

Die Suche nach Alexander Eichwald bleibt erfolglos

AfD leitet Parteiausschluss gegen umstrittenen Redner Alexander Eichwald ein

Die rechtspopulistische AfD will den Parteiausschluss von Alexander Eichwald einleiten – ausgelöst durch eine umstrittene Rede und sein öffentliches Auftreten. Sein Auftritt bei einer Jugendveranstaltung der AfD löste eine breite Debatte aus, bei der spekuliert wurde, ob es sich um eine satirische Aktion handelte.

Eichwald sprach vor Teilnehmern der AfD-Jugendorganisation und bezeichnete sie als „Parteigenossen“. In seiner Rede ging es um den Schutz der deutschen Kultur vor fremden Einflüssen. Ausschnitte seiner Ansprache verbreiteten sich rasant in den sozialen Medien und warfen Fragen zu seiner Identität und seinen Motiven auf.

Das Satiremagazin Titanic gab später an, für Eichwalds Auftritt verantwortlich zu sein, legte jedoch keine Beweise vor. Unterdessen recherchierte Die Zeit zu seiner Vergangenheit, fand aber kaum belastbare Informationen. Eichwald hatte zuvor unter dem Pseudonym „Alex Oak“ Partymusik auf Plattformen wie Deezer veröffentlicht.

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Eichwald zeigte sich zwar gesprächsbereit, bestand jedoch auf ein Fernsehinterview als Voraussetzung. AfD-Chef Tino Chrupalla erklärte daraufhin, Eichwalds Inhalte und Auftreten stünden im Widerspruch zu den Werten der Partei – und leitete das Ausschlussverfahren ein.

Die AfD hat nun offiziell Schritte eingeleitet, um Eichwald aus der Partei auszuschließen. Seine Rede und die damit verbundene Kontroverse werfen weiterhin Fragen nach Authentizität und Absicht auf. Die Partei hält sein Wirken für unvereinbar mit ihren Grundsätzen.

Quelle