30 March 2026, 18:30

"Alf"-Stimme Tommi Piper kämpft mit Armut und sucht Hilfe bei der Tafel

Detailreiche alte Karte von München, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten auf schwarzem Hintergrund.

"Alf"-Stimme Tommi Piper kämpft mit Armut und sucht Hilfe bei der Tafel

Synchronsprecher Tommi Piper, bekannt als deutsche Stimme von "Alf", nutzt nun die Tafel

Tommi Piper, der als Synchronsprecher der Kultfigur Alf bekannt wurde, hat sich an eine Tafel in Oberschleißheim gewandt, um Unterstützung zu erhalten. Der 84-Jährige besuchte die Einrichtung nach Jahren finanzieller Not. Engagements als Schauspieler und Sprecher sind ausgeblieben, sodass er von einer kleinen Rente und der Hilfe seines Sohnes abhängig ist.

Piper lieh seine Stimme einst legendären Rollen in Film und Fernsehen. Neben Alf synchronisierte er Figuren in Serien und Filmen wie Cheers, Independence Day, Bonanza und Wer ist hier der Boss? Auch in Produktionen wie Reich und Arm, Nur 48 Stunden sowie der Serie Märchenbraut war er zu hören. Doch diese Aufträge sind längst versiegte Quellen.

In der Tafel wurde Piper herzlich empfangen und zeigte sich gerührt von der Qualität der angebotenen Lebensmittel. Begleitet wurde er von seiner Putzfrau, einer ukrainischen Geflüchteten, die ihm treu zur Seite steht. Trotz seiner schwierigen Lage betont er, dankbar zu sein – immerhin hat er ein Dach über dem Kopf: Er lebt bei seinem Sohn und übernimmt dort nur die Nebenkosten.

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Mit zunehmendem Alter und finanziellen Sorgen sucht Piper nun nach alternativen Wohnmöglichkeiten. Ein Platz im Betreuten Wohnen könnte ihm mehr Sicherheit bieten als seine aktuelle Situation. Zudem hat er seine Memoiren unter dem Titel "Ja, ich war Alf" verfasst, doch ein Verlag für das Buch steht noch aus.

Sein Besuch bei der Tafel unterstreicht die Herausforderungen, vor denen Piper heute steht. Während seine Karriere ihm einst Anerkennung einbrachte, ist er nun auf Solidarität und die Hilfe seiner Familie angewiesen. Die Suche nach einem Verlag und der mögliche Umzug in eine betreute Wohnform zeigen, wie sehr er sich den veränderten Umständen anpassen muss.

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