13 March 2026, 22:27

Aus Müllhalde wird Ökostrom: Solarpark auf stillgelegter Deponie in Ahaus geplant

Ein Park mit einem grünen Müllcontainer in der Mitte, umgeben von Gras, Pflanzen, Bäumen und Gebäuden mit Fenstern, mit verstreuten Stühlen und Tischen und einer Hütte im Hintergrund.

Aus Müllhalde wird Ökostrom: Solarpark auf stillgelegter Deponie in Ahaus geplant

Stillgelegte Deponie in Ahaus-Alstätte wird zum Standort eines großen Solarparks

Eine stillgelegte Mülldeponie in Ahaus-Alstätte soll künftig als Standort für einen großen Solarpark dienen. Der Kreis Borken hat grünes Licht für das Vorhaben gegeben, das brachliegendes Gelände in eine erneuerbare Energiequelle verwandeln soll. Zudem prüfen die Verantwortlichen, ob sich das Gelände für den Bau großflächiger Batteriespeicher eignet, um überschüssigen Windstrom zu speichern.

Die Deponie in Ahaus-Alstätte wurde 1997 geschlossen und lag seitdem fast drei Jahrzehnte lang brach. Zwar ist der Untergrund aufgrund von Setzungserscheinungen instabil, doch für Solarmodule stellt dies kein Problem dar – ideal für das geplante Projekt. Die Abfallwirtschaftsgesellschaft Westmünsterland (AWG) wird die Umsetzung begleiten. Damit das Vorhaben staatliche Fördergelder erhält, muss der Solarpark bis Mitte 2025 in Betrieb gehen.

Das Gelände gehört gemeinsam dem Kreis Borken und der Stadt Ahaus. Neben der Erzeugung sauberer Energie könnte der Solarpark auch die jährlichen Unterhaltskosten der Deponie senken. Gelingt das Projekt, könnte dies langfristig zu niedrigeren Müllgebühren für die Anwohner führen.

Der Solarpark gibt einer lange ungenutzten Deponie eine neue Bestimmung und unterstützt zugleich die Ziele der Energiewende. Wird er fristgerecht fertiggestellt, sichert er nicht nur Fördermittel, sondern entlastet möglicherweise auch die kommunalen Haushalte. Zudem eröffnet das Projekt Perspektiven für künftige Energiespeicherlösungen auf dem Gelände.

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