Bergisch Gladbach kauft Industriegelände für gemeinnützige Zukunftspläne
Slavko HartungBergisch Gladbach kauft Industriegelände für gemeinnützige Zukunftspläne
Die Stadt Bergisch Gladbach hat das Industriegelände an der Sander Straße 37–47 erworben. Mit dem Kauf beginnt ein Umnutzungskonzept, das eine langfristige gemeinnützige Nutzung des Areals vorsieht. Bis Anfang 2026 diente das Grundstück über ein Jahrzehnt hinweg einem lokalen Unternehmen als Logistik- und Lagerstandort.
Die Transaktion steht unter der Bedingung, dass der Verkäufer das Gelände von Altlasten befreit und die Abrissarbeiten abschließt. Spezialisierte Firmen sind bereits mit dem Rückbau der bestehenden Gebäude befasst, wobei besonderes Augenmerk auf die Hangstabilität und den Schutz angrenzender Grundstücke gelegt wird. Als Grundlage für die Arbeiten liegen ein geotechnisches Gutachten sowie ein detaillierter Abrissplan vor.
Laut Vereinbarung geht das Eigentum samt aller damit verbundenen Rechte erst nach vollständiger Kaufpreiszahlung auf die Stadt über. Der Verkäufer bleibt verpflichtet, sicherzustellen, dass das Gelände vor der Übergabe alle Umwelt- und Sicherheitsauflagen erfüllt. Das Grundstück unterliegt § 34 der Baugesetzbuches (BauGB), was eine Bebauung unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht.
Stadtvertreter haben eine mögliche spätere Nutzung als Grundschule ins Spiel gebracht. Die Bürgerbeteiligung soll eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des Projekts spielen – geplant sind regelmäßige Updates und die Einbindung der Anwohner während der weiteren Planung.
Die Abrissarbeiten haben bereits begonnen und werden von Sicherheits- und Umweltprüfungen begleitet. Sobald das Gelände geräumt und freigegeben ist, übernimmt die Stadt die volle Kontrolle. In kommenden Diskussionen wird dann geklärt, wie der Standort langfristig dem Gemeinwohl dienen kann.






