Caravaning-Branche im Wandel: Wie junge Käufer:innen die Zukunft prägen
Mathias HeringCaravaning-Branche im Wandel: Wie junge Käufer:innen die Zukunft prägen
Die Caravaning-Branche, die die Bereiche Tourismus, Automobil und Reise verbindet, passt sich einem sich wandelnden Markt an. Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 steht die Branche nun vor einem Generationswechsel bei den Kund:innen, da zunehmend jüngere, digital affine Käufer:innen hinzukommen. Eine aktuelle Studie hat diese Entwicklungen aufgezeigt und neue Strategien für die Zukunft angestoßen.
Der Branchenverband CIVD, der 208 Mitglieder vertritt, hat gemeinsam mit der GfK eine Marktanalyse in Auftrag gegeben. Ziel war es, die sich verändernden Einstellungen der Käufer:innen zu verstehen und sich auf kommende Herausforderungen vorzubereiten. Die GfK Consumer Insights-Studie verglich Daten von 2008 bis heute und deckte dabei zentrale Trends auf.
Während der COVID-Pandemie verzeichnete der Absatz von Wohnwagen und Wohnmobilen einen deutlichen Aufschwung und verdoppelte sich nahezu. Doch wirtschaftliche Belastungen, geopolitische Spannungen und Lieferkettenprobleme haben das Wachstum seitdem gebremst. Dennoch zeigt die Studie, dass jüngere Käufer:innen zwar ähnliche Grundwerte wie die traditionelle Kundschaft teilen, aber deutlich stärker digitale Plattformen nutzen.
Als Reaktion darauf will der CIVD seine Marketingstrategie anpassen. Künftige Kampagnen sollen gezielt digitale Kanäle nutzen, um die neue Zielgruppe besser zu erreichen. Daneben bleibt der Verband weiterhin in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Interessenvertretung und Sponsoring aktiv – etwa bei der jährlichen CARAVAN SALON in Düsseldorf.
Die Branche verfügt nun über klarere Erkenntnisse zu ihrer sich wandelnden Kundschaft. Durch die gezielte Ansprache jüngerer, technikaffiner Käufer:innen über digitale Kampagnen strebt der CIVD eine stärkere Bindung an. Diese Anpassungen basieren auf einer detaillierten Analyse der Marktveränderungen und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.






