Deutsche Buchpreis-Longlist 2025 entfacht frühe literarische Debatten
Slavko HartungDeutsche Buchpreis-Longlist 2025 entfacht frühe literarische Debatten
Die Longlist des Deutschen Buchpreises 2025 steht im August im Mittelpunkt literarischer Diskussionen
Am 16. September wurde die Auswahl mit 20 Titeln bekannt gegeben, wobei Dorothee Elmigers Die Holländerinnen den Preis schließlich am 13. Oktober gewann. Eine Longlist für August gab es nicht – die offizielle Verkündung erfolgte erst später im Jahr.
Die 20 nominierten Bücher umfassen im Durchschnitt 256 Seiten. Literarische Blogger haben bereits begonnen, ihre Eindrücke zu den longlisteten Werken zu teilen. So schrieb etwa Fabian Thomas auf The Daily Frown über Elmigers Die Holländerinnen, während Stefan Diezmann auf Poesierausch Kaleb Erdmanns Die Schule der Ausweichmanöver vorstellte.
Weitere Rezensionen stammen von Jan Drees, der sich auf Lesen mit Links mit Thomas Melles Haus zur Sonne auseinandersetzte, sowie von Stephanie Sack, die auf Nur Lesen ist schöner Pierre Jarawans Die Frau im Mond skizzierte. Petra Reich empfahl zudem Bret Anthony Johnstons Wir verbrennen das Tageslicht auf LiteraturReich. Abseits der Longlist teilte Lena Riess auf ihrem persönlichen Blog ihre Leseerfahrungen mit Virginia Woolfs Mrs. Dalloway.
Der Blog Intellectures lieferte darüber hinaus umfassendere Einblicke in den Buchpreis 2025 und bereicherte so die laufende Debatte. Monatlich kuratiert die Autorin hinter der Rubrik zehn Buchbesprechungen oder Essays aus verschiedenen Literaturblogs und hält Leser:innen über bemerkenswerte Werke auf dem Laufenden.
Die Longlist des Deutschen Buchpreises prägt die literarischen Diskussionen bereits lange vor der Bekanntgabe des Siegertitels. Blogger:innen und Kritiker:innen analysieren die nominierten Bücher bereits jetzt und bieten Leser:innen frühe Perspektiven. Der Preis bleibt ein zentrales Ereignis im deutschen Literaturkalender – die Debatten werden voraussichtlich bis zur finalen Entscheidung anhalten.






