Deutschlands erster Ehrentag startet – doch Bundesländer fehlen noch
Alexander MälzerDeutschlands erster Ehrentag startet – doch Bundesländer fehlen noch
Deutschlands erster Ehrentag findet vom 16. bis 31. Mai statt – eine Initiative, die Bürgerinnen und Bürger dazu aufruft, sich in demokratischen und gemeinnützigen Projekten zu engagieren. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Schirmherrschaft für die Kampagne übernommen und will damit ehrenamtliches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung in ganz Deutschland in den Fokus rücken.
Trotz des bundesweiten Ansatzes haben bisher noch keine Bundesländer Veranstaltungen auf der offiziellen Plattform eingetragen. Hauptorganisator ist bisher die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).
Der Ehrentag bietet zeitliche Flexibilität: Aktivitäten können zwischen dem 16. und 31. Mai stattfinden – nicht nur am 23. Mai. Bürgerinnen und Bürger können über den Engagement-Finder lokale Projekte entdecken oder selbst eintragen. Das Tool ist über das Portal der Stadt Velbert oder direkt unter www.ehrentag.de verfügbar. Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka hat die Einwohner zum Mitmachen aufgerufen und betont, dass dies eine Chance sei, den Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu stärken.
Auch finanzielle Unterstützung wird angeboten: Die DSEE vergibt Zuschüsse von bis zu 500 Euro für förderfähige Initiativen. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai oder bis zur Ausschöpfung der Mittel möglich. Zu den prominenten Partnern der Kampagne zählen die Deutsche Postcode Lotterie, die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, Aktion Mensch sowie die Stiftungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Nationalmannschaft.
Aktuell zeigt die Plattform nur die bundesweiten Aktivitäten der DSEE. Die Organisatoren hoffen jedoch, dass sich die Initiative zu einer breiten Präsentation bürgerschaftlichen Engagements in ganz Deutschland entwickelt.
Der Ehrentag bietet nicht nur Fördergelder, sondern auch Sichtbarkeit für ehrenamtliche Projekte. Mit Tools wie dem Engagement-Finder sollen Akteure besser vernetzt werden. Ob die Kampagne erfolgreich wird, hängt maßgeblich von der Beteiligung der Regionen und der Resonanz in der Bevölkerung ab. Die Antragsstellung für Zuschüsse bleibt vorerst geöffnet – die Organisatoren raten zu einer frühzeitigen Anmeldung.






