Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Verteidiger Simon Scherder vor langer Pause
Alexander MälzerDritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Verteidiger Simon Scherder vor langer Pause
Simon Scherder, der 32-jährige Verteidiger von Preußen Münster, hat sich zum dritten Mal das vordere Kreuzband (ACL) im linken Knie gerissen. Die Verletzung ereignete sich während eines Testspiels, gerade als er sich nach vorherigen Rückschlägen wieder in die Stammelf zurückkämpfte. Sein Vertrag mit dem Verein läuft zwar noch bis 2026, doch nun steht ihm eine weitere lange Rehabilitationsphase bevor.
Scherders erster Kreuzbandriss datiert auf Juni 2015, woraufhin er monatelang ausfiel. Im März 2016 kehrte er auf den Platz zurück, doch bereits in seinem ersten Testspiel nach der Rückkehr erlitt er den zweiten Riss. Nach einer langen Rehabilitation feierte er schließlich im April 2017 sein Comeback im Wettkampfbetrieb.
Im Laufe seiner Karriere war Scherder eine Schlüsselfigur für Preußen Münster und bestritt 316 Pflichtspiele. Seine Erfahrung und Führungskraft waren für das Team wertvoll, doch wiederkehrende Verletzungen unterbrachen immer wieder seine Einsatzzeiten.
Der jüngste Rückschlag traf ihn just in dem Moment, als er sich seinen Stammplatz zurückerobert hatte. Vereinsverantwortliche, darunter Sportdirektor Ole Kittner, nannten die Situation „extrem schmerzhaft und bitter“ – sowohl für den Spieler als auch für die Mannschaft. Scherder wird voraussichtlich „die kommenden Monate“ ausfallen, während er sich der Behandlung und Genesung widmet.
Die Verletzung bedeutet, dass Preußen Münster für längere Zeit auf einen seiner erfahrensten Abwehrspieler verzichten muss. Sein Vertrag bleibt zwar bis 2026 gültig, doch nun liegt der Fokus auf seiner Rehabilitation und der Rückkehr zur vollen Spielstärke.






