Düren startet Weihnachtsaktion für ukrainische Partnerstadt Stryi
Die Stadt Düren arbeitet mit der Evangelischen Baptist-Brüdergemeinde zusammen, um eine Weihnachtspaket-Aktion für ihre ukrainische Partnerstadt Stryi zu organisieren. Die Initiative soll Familien unterstützen, die in einem harten Winter durch den anhaltenden Krieg besonders leiden. Die Veranstalter rufen die Bürger auf, dringend benötigte Alltagsartikel sowie kleine Festtagsgeschenke für Bedürftige zu spenden.
Die Spenden werden am 3. Dezember 2025 zwischen 10 und 16 Uhr auf dem Kaiserplatz, dem Vorplatz des Dürener Rathauses, entgegengenommen. Wer an diesem Tag nicht vorbeikommen kann, hat die Möglichkeit, Pakete bereits am 1. oder 2. Dezember an der Informationstheke des Rathauses zwischen 8 und 12 Uhr abzugeben. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass der Kaiserplatz für Fahrzeuge nicht direkt befahrbar ist – Parkmöglichkeiten in der Nähe sollten genutzt werden.
Die Pakete werden unmittelbar nach der Sammlung auf den Weg nach Stryi gebracht, um sicherzustellen, dass sie noch vor Weihnachten ankommen. Als Spendenvorschläge nennen die Veranstalter warme Kleidung, Hygieneartikel, Tee oder heiße Schokolade, Süßigkeiten, kleines Spielzeug sowie Malbücher. Im Fokus stehen besonders Kinder, deren Eltern an der Front kämpfen oder im Krieg gefallen sind, sowie Familien, die durch zerstörte Infrastruktur in extremer Not leben.
Obwohl keine genauen Zahlen zu den Betroffenen in Stryi vorliegen, berichten Quellen von weitverbreitetem Leid in der Westukraine. In nahegelegenen Städten wie Tscherniwzi sind bereits 60.000 Menschen auf der Flucht, viele von ihnen leben ohne Strom, Heizung und mit zerstörter Infrastruktur. Dürens Initiative reiht sich in ähnliche Hilfsaktionen ein, die in den Wintermonaten Linderung verschaffen sollen.
Die Pakete werden rechtzeitig zu Weihnachten in Stryi eintreffen und den bedürftigen Familien konkrete Hilfe bieten. Die Dürener Stadtverwaltung und die Baptistengemeinde bedankten sich bereits für die Großzügigkeit der Bevölkerung. Die Aktion unterstreicht die anhaltende Solidarität mit der ukrainischen Zivilbevölkerung, während der Krieg in einen weiteren Winter geht.






