25 March 2026, 04:21

E.ON setzt auf Netzausbau und höhere Dividenden trotz sinkender Gewinne

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

E.ON setzt auf Netzausbau und höhere Dividenden trotz sinkender Gewinne

E.ON hat seine finanziellen und operativen Pläne für die kommenden Jahre vorgestellt – mit Fokus auf den Netzausbau und die Rendite für Aktionäre. Der Aktienkurs des Konzerns erreichte kürzlich ein 52-Wochen-Hoch, bevor er sich bei 18,85 Euro einpendelte. Anleger warten nun gespannt auf weitere Details im nächsten Quartalsbericht am 13. Mai 2026.

Für das laufende Jahr rechnet E.ON mit einem leichten Rückgang beim operativen Ergebnis. Die Unternehmensführung prognostiziert ein bereinigtes EBITDA von 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro für 2026 – ein moderater Rückgang. Dennoch plant das Unternehmen, die Dividende auf 0,57 Euro pro Aktie zu erhöhen; die endgültige Entscheidung fällt auf der Hauptversammlung am 23. April 2026.

Das Tempo der Investitionen von E.ON bleibt weiterhin an die regulatorischen Genehmigungen der Bundesnetzagentur geknüpft. Zwischen 2021 und 2023 stiegen die Netzentgelte für deutsche Verbraucher stark an, was den Strompreis von 31,89 auf 42,22 Cent pro Kilowattstunde trieb – wobei 24 Prozent davon auf Netzgebühren entfielen. 2024 und 2025 sanken die Preise jedoch auf 34 bis 38 Cent pro Kilowattstunde und sollen 2026 dank einer Bundesförderung von 6,5 Milliarden Euro für Netzbetreiber um weitere 1,5 Cent (7 Prozent) fallen.

Langfristig hat E.ON sein Investitionsbudget für den Netzausbau bis 2030 auf 48 Milliarden Euro erhöht. Bis zum Ende des Jahrzehnts strebt das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro an – ein Zeichen für das Vertrauen in seine Infrastrukturstrategie.

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Der Aktienkurs von E.ON war Mitte März auf 20,30 Euro gestiegen, bevor er sich bei etwa 18,85 Euro stabilisierte. Der anstehende Quartalsbericht am 13. Mai 2026 wird weitere Klarheit über die strategische Ausrichtung bringen. Angesichts sinkender Netzentgelte und steigender Investitionen werden die finanziellen Schritte des Konzerns in den kommenden Monaten genau beobachtet werden.

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