26 April 2026, 12:34

"Enter the Gungeon 2"-Macher kritisiert Glücksspiel-Trends in modernen Roguelikes

Plakat aus den 1920er Jahren, das die High Rollers Extravaganza Co. bewirbt, mit einer Gruppe von Menschen in 1920er-Jahre-Kleidung, die Bowling spielen, und dem Text 'Ein Zehner' oben sowie einem vintagefarbenen Farbschema aus Blauen, Grünen und Gelben.

"Enter the Gungeon 2"-Macher kritisiert Glücksspiel-Trends in modernen Roguelikes

Der Schöpfer von Enter the Gungeon hat Bedenken zur aktuellen Entwicklung von Roguelike-Spielen geäußert. Dave Crooks, Designer bei Dodge Roll, ist der Meinung, dass sich viele moderne Titel zu stark auf glücksspielähnliche Mechaniken stützen, um Spieler zu fesseln. Seine Aussagen fallen in eine Phase, in der das Studio kurz vor der Veröffentlichung von Enter the Gungeon 2 steht – dem Nachfolger des genreprägenden Erfolgs.

Enter the Gungeon erschien vor einem Jahrzehnt und wurde zu einem der frühen Leuchttitel des Action-Roguelike-Genres. Das Spiel verkaufte sich seitdem über 14 Millionen Mal weltweit. Die Mischung aus Bullet-Hell-Kämpfen und prozedural generierten Dungeons setzte Maßstäbe für spätere Titel.

Nun arbeiten Crooks und der Komponist Adam Kidd Drucker an Enter the Gungeon 2. Der Nachfolger behält die Kernmechaniken des Originals bei, wechselt jedoch zu einem 3D-Artstyle. Dodge Roll bleibt damit dem schnellen, fähigkeitsbasierten Gameplay treu, das den ersten Teil so beliebt machte.

Crooks kritisiert aktuelle Trends im Genre, insbesondere den Einfluss von Spielen wie Vampire Survivors und Balatro. Seiner Ansicht nach konzentrieren sich viele neue Roguelikes zu sehr auf Fortschrittssysteme und Gimmicks statt auf tiefgründiges, fesselndes Gameplay. Diese Mechaniken würden oft Glücksspielstrategien entlehnen, um Spieler langfristig zu binden.

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Enter the Gungeon 2 erscheint zum zehnten Jubiläum der Reihe. Der Nachfolger wird zeigen, ob Dodge Rolls traditioneller Ansatz sich in einem überfüllten Genre behaupten kann. Gleichzeitig unterstreichen Crooks' Aussagen wachsende Sorgen darüber, wie moderne Roguelikes Herausforderung und Spielerbindung in Einklang bringen.

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