15 April 2026, 22:22

Essen wählt drei Klimaanpassungszonen für KRIS-Förderung aus

Eine von Hand gezeichnete Karte eines Gewässers mit beschrifteten geographischen Merkmalen und begleitendem Text.

Essen wählt drei Klimaanpassungszonen für KRIS-Förderung aus

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat das Förderprogramm KRIS ins Leben gerufen, um Städten bei der Anpassung an den Klimawandel zu helfen. Die Initiative unterstützt Maßnahmen zur Verringerung versiegelter Flächen und zur Verbesserung der Wasserableitung in 53 Kommunen. Essen hat nun drei zentrale Gebiete für die Umgestaltung im Rahmen des Programms ausgewählt.

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Der Stadtrat von Essen hat die Stadtteile Messe-Gruga, Neues Bernetal sowie Katernberg/Zollverein für die KRIS-Förderung bestimmt. Diese Zonen wurden aufgrund ihrer hohen Klimarisiken und des Potenzials für ein besseres Wassermanagement ausgewählt. Jedes Gebiet muss jedoch strenge Kriterien erfüllen, bevor finanzielle Mittel bewilligt werden.

Das Programm ermöglicht es, bis zu 25 Prozent der bisher an die Kanalisation angeschlossenen Flächen in diesen Zonen abzukoppeln. Bis 2030 strebt Essen an, versiegelte Flächen um 25 Prozent zu reduzieren und die Verdunstungsrate um 10 Prozentpunkte zu steigern. Die Stadt hat bereits detaillierte Pläne für jedes Gebiet bei der Projektträger Jülich (PtJ) und der Bezirksregierung zur Prüfung eingereicht.

Die Freigabe der Fördergelder erfolgt erst, nachdem die Behörden bestätigt haben, dass die Entwässerungssysteme den KRIS-Richtlinien entsprechen. Essen rechnet in der ersten Jahreshälfte 2026 mit der offiziellen Genehmigung für seine Klimaanpassungszonen. Sobald diese vorliegt, sollen die Maßnahmen die Widerstandsfähigkeit dieser Gebiete gegen Extremwetter und Überschwemmungen erhöhen.

Das KRIS-Programm zielt darauf ab, klimaresiliente städtische Räume in der gesamten Ruhrregion zu schaffen. Essens drei ausgewählte Zonen werden umgestaltet, um die Wasserspeicherung zu verbessern und die Belastung der Kanalisation zu verringern. Bei Erfolg könnte das Projekt als Vorbild für andere Städte mit ähnlichen klimatischen Herausforderungen dienen.

Quelle