Innovationszentrum Düren wird zum Herzstück für Forschung und Start-ups
Etta SchollInnovationszentrum Düren wird zum Herzstück für Forschung und Start-ups
Neues Innovationszentrum Düren (ICD) wird zum Kern eines bedeutenden städtebaulichen und wirtschaftlichen Entwicklungsprojekts
Das Vorhaben, das von Bund und Land gefördert wird, soll Unternehmen, Forscher und junge Lernende unter einem Dach vereinen. Die WIN.DN GmbH hat nun das Architekturbüro ATP architekten ingenieure als Generalplaner beauftragt, um Gestaltung und Bau des Zentrums zu leiten.
Das ICD bildet das Zentrum des Innovationsquartiers Düren (IQD), einer auf 11,5 Hektar wachsenden Technologie- und Kooperationsplattform. Im Inneren entstehen flexible Arbeitsbereiche für Prototyping, angewandte Forschung und Start-up-Teams. Ein eigens eingerichteter Erlebnisbereich soll zudem junge Menschen für MINT-Fächer und Unternehmergeist begeistern.
Die Planung läuft bereits: In Workshops und Nutzerbefragungen werden die künftigen Anforderungen an das Gebäude ermittelt. ATP setzt dabei auf digitale Werkzeuge wie Building Information Modeling (BIM), um Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu gewährleisten. Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN, bezeichnete ATP als "erfahrenen und international anerkannten Partner" für diese Aufgabe.
Matthias Koch, Geschäftsführer von ATP, beschrieb das Zentrum als "dynamischen Katalysator für kreative Prozesse". Ziel sei es, einen Ort zu schaffen, an dem Akteure gemeinsam Lösungen für zukünftige Herausforderungen entwickeln können.
Gefördert wird das ICD vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, dem Land Nordrhein-Westfalen sowie der rheinischen Braunkohleregion. Nach Fertigstellung bietet es eine moderne, anpassungsfähige Umgebung für Forschung, Innovation und praxisnahes Lernen. Die Bauplanung hat begonnen – mit Fokus auf digitale Präzision und nachhaltiges Design.






