02 May 2026, 18:34

Georg Baselitz – der kopfstehende Revolutionär der Kunst ist tot

Abstrakte Malerei mit blauem Hintergrund, roten und gelben Akzenten, erstellt mit Acryl auf Leinwand in Grautönen.

Georg Baselitz – der kopfstehende Revolutionär der Kunst ist tot

Georg Baselitz, eine prägende Figur der Nachkriegskunst, ist mit 88 Jahren gestorben. Der für seinen markanten neoexpressionistischen Stil bekannte Künstler wurde berühmt, indem er Motive in seinen Gemälden auf den Kopf stellte. Sein Tod ereignet sich kurz vor der Eröffnung einer neuen Ausstellung in Venedig.

Baselitz wurde in Deutschland geboren, besaß jedoch seit 2015 die österreichische Staatsbürgerschaft. Seine Karriere umfasste Jahrzehnte, in denen er mit seinem unverwechselbaren Ansatz die moderne Kunst prägte. Noch in diesem Jahr stiftete er eines seiner Werke dem Museum der Moderne in Salzburg.

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Erst kürzlich hatte der Künstler in demselben Museum eine Ausstellung eröffnet. Zudem sollte er in Venedig eine Schau im Rahmen der Biennale eröffnen. Sein Einfluss reichte weit über die Malerei hinaus und machte ihn zu einer der prägendsten Stimmen der zeitgenössischen Kunst.

In den 1960er-Jahren stieg Baselitz erstmals zu Bekanntheit auf. Seine kopfstehenden Kompositionen stellten traditionelle Perspektiven infrage. Sowohl Kritiker als auch Sammler feierten seinen rohen, emotionalen Stil.

Sein Vermächtnis umfasst bahnbrechende Beiträge zum Neoexpressionismus. Seine letzten Ausstellungen in Salzburg und Venedig gelten nun als Hommage an sein lebenslanges Wirken. Weltweit zeigen Galerien und Museen weiterhin seine Werke.

Quelle