21 April 2026, 02:18

Großübung im Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemikalienunfall mit 30 verletzten Schülern

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung stehen in einem Container mit einem Rohr auf dem Boden und einer Tür im Hintergrund.

Großübung im Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemikalienunfall mit 30 verletzten Schülern

Großübung im Schulzentrum Vogelsang: Einsatzkräfte testen Notfallbereitschaft

Diese Woche fand im Schulzentrum Vogelsang eine großangelegte Notfallübung statt. Beteiligt waren mehrere Hilfsorganisationen, Feuerwehrkräfte und 88 Einsatzkräfte, die ihre Vorbereitung auf einen Großschadensfall testeten. Ein simulierter Chemikalienunfall setzte rund 30 Schüler in Gefahr und löste eine Vollalarmierung aus.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Szenario begann mit einem fingierten Chemikalienaustritt während der Schulzeit. Aufgrund der hohen Zahl betroffener Schüler erklärten die Behörden umgehend einen Massenanfall von Verletzten (MANV). Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie der Arbeiter-Samariter-Bund rückten gemeinsam mit Feuerwehr- und Rettungsteams an.

Vor Ort wurde eine Behandlungsstelle 50 (BHP-50 NRW) eingerichtet. Diese mobile Einheit kann mindestens 50 Patienten pro Stunde versorgen und ist für vier bis acht Stunden autonom einsatzfähig. Die Rettungskräfte führten eine systematische Sichtung durch, bei der die Verletzten nach Schweregrad sortiert wurden, bevor sie medizinisch behandelt wurden.

Die Übung prüfte zudem die Kommunikation zwischen den Behörden, die Koordinationsabläufe und die Patientenversorgungsprotokolle. Die Organisatoren lobten im Nachgang die effiziente und gut strukturierte Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Die Großübung bestätigte die Einsatzbereitschaft der lokalen Rettungskräfte für Großschadenslagen. Die BHP-50 NRW erwies sich als wirksames Instrument zur Bewältigung zahlreicher Verletzter, während die Einsatzteams starke Teamarbeit zeigten. Künftige Übungen könnten auf diesen Erkenntnissen aufbauen, um die Notfallvorsorge weiter zu optimieren.

Quelle