Großübung testet Katastrophenmanagement nach schwerem Busunfall mit 26 Verletzten
Alexander MälzerGroßübung testet Katastrophenmanagement nach schwerem Busunfall mit 26 Verletzten
Großübung für den Ernstfall: Rettungskräfte testen Katastrophenmanagement
Am 6. September 2026 fand eine großangelegte Notfallübung statt, an der mehrere Rettungsorganisationen beteiligt waren. Das Szenario simulierte einen schweren Verkehrsunfall mit 26 Verletzten, um die Abstimmung der örtlichen Einsatzkräfte zu erproben.
In der Übung kollidierte ein Reisebus mit einem Pkw, der daraufhin eine Fußgängerin erfasste. Feuerwehreinheiten, Rettungssanitäter sowie Helfer des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes rückten zum Einsatzort aus. Rund 70 Einsatzkräfte und 30 Statisten nahmen an der Übung teil.
Die Feuerwehr Kleve entsandte Einheiten aus den Wachen Materborn/Reichswalde und Kleve sowie ein Fahrzeug aus Wardhausen-Brienen. Die Rettungskräfte befreiten eingeklemmte Patienten, während medizinische Teams Behandlungsbereiche einrichteten. Es wurden Einsatzabschnitte eingerichtet, Funkverbindungen aufgebaut und Patientenkarten zur Dokumentation der Versorgung genutzt.
Der Einsatzleiter erklärte den Massenanfall von Verletzten (MANV), woraufhin zusätzliche Unterstützung angefordert wurde. Die Übung dauerte etwa drei Stunden. Im Anschluss trafen sich alle Beteiligten an der Feuerwache Reichswalde, um den Einsatz zu analysieren.
Bei der abschließenden Nachbesprechung in der Feuerwache bewerteten die Einsatzteams ihre Reaktion und Koordination während der simulierten Krise. Ziel der Übung war es, die Vorbereitung auf reale Großschadenslagen zu verbessern.
