28 June 2026, 00:21

Herfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude

Ziel im Visier - Inpatient Hospice in Herford nimmt Gestalt an

Herfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude

Ein historisches Gebäude in Herford soll zum ersten stationären Hospiz im Kreis werden. Das Anwesen „Unter den Linden 41“, das einst eine Tagesklinik beherbergte, wird für diesen Zweck umgebaut. Mit dem Projekt soll die Hospiz- und Palliativversorgung in der Region gestärkt werden.

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Das Gebäude „Unter den Linden 41“ dient der Gemeinschaft seit fast 150 Jahren. Zuvor war hier die Tagesklinik der Kreiskliniken untergebracht, bevor diese in die Ravensberger Straße umzog. Nun entsteht dort unter der Trägerschaft der Hospiz Herford gGmbH – einer gemeinnützigen Organisation, die vom Diakonischen Werk Vlotho und dem Kirchenkreis Herford unterstützt wird – ein stationäres Hospiz.

Die Planungen für das Vorhaben leitet Architekt Byron-Leigh Brown. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wird behutsam saniert, um den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht zu werden. Die Finanzierung übernehmen die Stiftung „Zukunft im Wittekindsland“ und die Sparkasse Herford; zusätzlich werden Spenden gesucht.

Die Eröffnung des Hospizes ist für den Sommer 2026 vorgesehen. Auf rund 2.200 Quadratmetern entstehen zehn Gästezimmer. Die Einrichtung bietet umfassende Betreuung und Begleitung, soll aber keine Konkurrenz zu den bestehenden ambulanten Hospizdiensten darstellen.

Das neue Hospiz wird für den Kreis Herford eine wichtige Versorgungslücke schließen. Spenden für das Projekt können an den „Stiftungsfonds Hospiz- und Palliativversorgung im Kreis Herford“ bei der Sparkasse Herford überwiesen werden. Die Initiative markiert einen bedeutenden Schritt zur Verbesserung der Sterbebegleitung in der Region.

Quelle