29 April 2026, 10:50

Interreligiöser Empfang im Friedensaal Münster stärkt Dialog der Kulturen

Menschen beten in einem Hall mit Text in der linken unteren Ecke.

Interreligiöser Empfang im Friedensaal Münster stärkt Dialog der Kulturen

Historischer Friedensaal in Münster: Interreligiöser Empfang bringt Glaubensvertreter zusammen

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Am 27. Oktober richtete Münsters historischer Friedensaal zum achtzehnten Mal den jährlichen interreligiösen Empfang aus – ein Treffen, das religiöse Führer aus der gesamten Region zusammenführte. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Dialoge für den Frieden", mit der die Stadt das Verständnis zwischen unterschiedlichen Gemeinschaften fördert. Rund 50 Vertreter aus 34 verschiedenen Glaubensgruppen nahmen an der Zusammenkunft teil.

Eröffnet wurde der Abend mit einer traditionellen Lichterzeremonie im Friedensaal, die als Symbol für Münsters Engagement für Dialog und friedliches Miteinander steht. Oberbürgermeister Markus Lewe begrüßte die Gäste gemeinsam mit Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter – ein weiteres Kapitel in der gemeinsamen Tradition der beiden "Friedensstädte". Seit 2015 wechseln sich Münster und Osnabrück jährlich mit der Ausrichtung dieses Treffens in ihren historischen Rathäusern ab.

Ein Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Thomas Nufer, der sein Projekt "West-Östlicher Divan" vorstellte. Die Initiative erforscht künstlerische Ansätze für interreligiösen und interkulturellen Austausch. Die Reihe "Dialoge für den Frieden" selbst entstand in Zusammenarbeit mit der "Arbeitsgruppe 1648" des "Bündnisses für Wissenschaft", geleitet von Professor Alfons Kenkmann.

In seiner Rede betonte Lewe die Bedeutung von Zuhören und offener Kommunikation für demokratische Stadtgesellschaften. Der Empfang ist Teil eines umfassenderen Programms, das vom "Friedens- und Wissenschaftsbüro" von Münster Marketing organisiert wird. Weitere Informationen zu kommenden Veranstaltungen und Themen finden sich auf der offiziellen Website der Stadt.

Die Zusammenkunft unterstrich Münsters langjährige Rolle als Zentrum des interreligiösen Dialogs. Mit Vertretern aus 34 Glaubensgemeinschaften zeigte die Veranstaltung die anhaltenden Bemühungen, gegenseitigen Respekt und Zusammenarbeit zu stärken. Weitere "Dialoge für den Frieden" werden im Rahmen des jährlichen Programms der Stadt folgen.

Quelle