Landrat Dr. Andreas Coenen verlässt Viersen nach 19 Jahren im Amt
Nach fast zwei Jahrzehnten im Dienst der Viersener Kommunalverwaltung hat Dr. Andreas Coenen sein Amt als Landrat niedergelegt. Seine Karriere, die 2002 als Referent begann und ihn 2015 an die Spitze des Kreises führte, war von stetigem Aufstieg geprägt. Er hinterlässt ein Erbe der Modernisierung und der kommunalübergreifenden Zusammenarbeit.
Coenen trat im März 2002 als persönlicher Assistent in die Verwaltung des Kreises Viersen ein. Im Laufe der Jahre stieg er auf, leitete das Personalwesen und übernahm später die Position des Kreisdirektors. 2015 wurde er zum Landrat ernannt – ein Amt, das er nach seiner Wiederwahl 2020 weiterhin ausübte.
Seine Amtszeit stand im Zeichen von nachhaltiger Entwicklung, interkommunaler Partnerschaften und wirtschaftlichem Wachstum. Bei einer kürzlichen Podiumsdiskussion betonte er noch einmal Erfolge wie den Gewerbepark Elmpt und nachhaltige Bauprojekte. Die von Anouk van der Vliet (Welle Niederrhein) moderierte Veranstaltung bot ihm eine letzte Plattform, um seine Vision zu teilen.
Vor seiner letzten Kreistagssitzung begrüßte Coenen seinen Nachfolger, Bennet Gielen. Regierungspräsident Thomas Schürmann würdigte öffentlich seine Verdienste, während Coenen selbst Zufriedenheit, Dankbarkeit und Stolz auf seine Arbeit zum Ausdruck brachte. Nun zieht er mit seiner Familie in die Chiemgauer Region Bayerns, um ein neues Kapitel zu beginnen.
Mit Coenens Abschied endet eine lange Ära in der Viersener Verwaltung. Seine Bemühungen um Nachhaltigkeit, Wirtschaftsplanung und die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen haben deutliche Spuren im Kreis hinterlassen. Mit Gielen als neuem Landrat markiert der Wechsel einen Führungswechsel, der jedoch auf den von Coenen gelegten Grundlagen aufbaut.






