Mainzer Rheinfrühlingsfest bringt 2025 das traditionelle Feuerwerk zurück
Mathias HeringMainzer Rheinfrühlingsfest bringt 2025 das traditionelle Feuerwerk zurück
Das Mainzer Rheinfrühlingsfest kehrt in diesem Jahr mit traditionellem Feuerwerk zurück – nach der Drohnen-Lichtshow im Vorjahr
Nach dem Einsatz einer Drohnen-Lichtshow im Jahr 2023 wird das Rheinfrühlingsfest in Mainz in diesem Jahr wieder mit klassischem Feuerwerk aufwarten. Die Veranstalter kommen damit dem großen öffentlichen Wunsch nach der Rückkehr des bewährten Spektakels nach. Das Fest findet an zwei Samstagen, dem 28. März und dem 11. April, statt, wobei jeweils nachts Feuerwerk über dem Rheinufer zu sehen sein wird.
Erst im vergangenen Jahr hatte das Mainzer Johannisfest sein traditionelles Feuerwerksfinale durch eine Drohnen-Lichtshow ersetzt. Die Umstellung kostete über 30.000 Euro – fast das Doppelte der 17.000 Euro, die für das herkömmliche Feuerwerk anfielen. Bürgermeister Nino Haase unterstützte den Wechsel und verwies auf ökologische Vorteile sowie die länger anhaltende visuelle Wirkung der Drohnen.
Städtische Vertreter hatten zudem auf sich wandelnde öffentliche Einstellungen, ein wachsendes Umweltbewusstsein und Debatten zum Tierschutz als Gründe für den Verzicht auf Feuerwerk hingewiesen. Dennoch beschloss der Schaustellerverband, der die eigenen Shows finanziert und organisiert, für das Rheinfrühlingsfest wieder auf Feuerwerk zu setzen. Ausschlaggebend war das Feedback von Besuchern, die die vertrauten Explosionen und Farben vermisst hatten.
Das Fest startet am Samstag, dem 28. März, mit einem Feuerwerk um Mitternacht am Flussufer. Ein zweites Feuerwerk ist für den folgenden Veranstaltungstag am Samstag, dem 11. April, geplant. Beide Abende folgen demselben Programm und dauern von mittags bis Mitternacht.
Die Entscheidung des Schaustellerverbands markiert eine Rückkehr zur Tradition – trotz der hochtechnisierten Alternative des Vorjahres. Das Feuerwerk wird nun beide Festtage abschließen, während die Diskussion über Umweltauswirkungen und öffentliche Vorlieben weitergeht. Die Shows werden weiterhin vollständig von den Veranstaltern finanziert, ohne Kosten für die Stadt.






