Münster kämpft mit Vonovia und Vivawest gegen akute Wohnungsnot
Münster verstärkt Zusammenarbeit mit Vonovia und Vivawest gegen Wohnungsnot
Die Stadt Münster hat ihre Partnerschaft mit den Wohnungsunternehmen Vonovia und Vivawest ausgebaut, um akute Wohnungsnotfälle zu bewältigen. Gemeinsam stellen sie leerstehende Wohnungen für Mieterinnen und Mieter bereit, die von Obdachlosigkeit oder Räumung bedroht sind. Laut Stadt spart dieses Vorgehen öffentliche Mittel im Vergleich zu Notunterkünften oder Hotelunterbringungen.
Seit 2023 haben Vonovia und Vivawest neun Wohnungen für dringend Hilfebedürftige reserviert. Die Mieten und Heizkosten dieser Wohnungen entsprechen den deutschen Sozialstandards. Bevor die Wohnungen vergeben werden, prüft das städtische Amt für Wohnraumsicherung, ob die Antragstellenden die Voraussetzungen erfüllen.
Die Initiative „Endlich ein Zuhause!“ der Stadt, gefördert durch EU- und Landesmittel, hat seit 2020 bereits 643 Haushalten geholfen, ihre Wohnung nicht zu verlieren. Eine frühzeitige Beratung durch das Team für Wohnraumsicherung erhöht die Chancen, Obdachlosigkeit zu verhindern. Kostenlose Sprechstunden gibt es unter der Telefonnummer (02 51/4 92-55 72) oder per E-Mail ([email protected]). Weitere Informationen sind auf der Website der Stadt abrufbar.
Vertreterinnen und Vertreter aller Seiten lobten die Zusammenarbeit. Svenja Haidar vom Amt für Wohnraumsicherung, Cora Schröder von Vonovia und Peter Frase von Vivawest besiegelten bei einem jüngsten Treffen die ausgeweitete Kooperation. Die Unternehmen dankten der Stadt dafür, bürokratische Hürden abzubauen und Mieterinnen und Mieter zu unterstützen.
Das Programm entlastet den städtischen Haushalt, indem es Menschen in stabile Wohnverhältnisse statt in Notunterkünfte vermittelt. Betroffene erhalten nun Zugang zu festen Wohnungen sowie kostenlose Beratung für langfristige Lösungen. Die Stadt und ihre Partner werben weiterhin dafür, sich bei Wohnungsproblemen frühzeitig zu melden.






