Neuer Polizeibeirat in Wuppertal startet mit klarem Auftrag und erstem Vorsitzenden
Slavko HartungNeuer Polizeibeirat in Wuppertal startet mit klarem Auftrag und erstem Vorsitzenden
Neuer Polizeibeirat für die Kreispolizeibehörde Wuppertal nimmt offiziell seine Arbeit auf
Der Beirat hielt am 17. März 2026 seine konstituierende Sitzung ab und wählte Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal zu seinem Vorsitzenden. Dies folgt auf die flächendeckende Einführung ähnlicher Gremien in ganz Nordrhein-Westfalen seit 2024.
Dem Beirat gehören elf Mitglieder an, die von den Stadträten Wuppertals, Remscheids und Solingens ernannt wurden. Ihre Aufgabe besteht darin, als Bindeglied zwischen Bürgerschaft, Kommunalpolitik und Polizei zu wirken. Sie müssen bei wichtigen Entscheidungen konsultiert werden – etwa zur Einrichtung sozialer Dienste, zur Planung von Infrastrukturprojekten oder zur Eröffnung und Schließung von Polizeidienststellen.
Laut dem Polizeiorganisationsgesetz Nordrhein-Westfalens (PolO NRW) waren alle 31 Kreise und kreisfreien Städte verpflichtet, bis Ende 2025 eigene Beiräte einzurichten. Zu den Aufgaben des Wuppertaler Gremiums gehört es, den Polizeipäsidenten in gemeindebezogenen Fragen zu beraten und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger an die Sicherheitsbehörden weiterzuleiten. Ziel ist es zudem, das Vertrauen zwischen Bevölkerung, Behörden und Polizei zu stärken.
Mit der ersten Sitzung begann der Beirat seine offizielle Tätigkeit. Hans-Hermann Lücke, der nun die Leitung übernimmt, wird die Arbeit des Gremiums koordinieren, um polizeiliche Maßnahmen zu unterstützen und gleichzeitig sicherzustellen, dass Bürgerfeedback die lokale Polizeiarbeit prägt.
Die Einrichtung des Beirats ist Teil einer breiter angelegten Initiative, um die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bürgerschaft in der Region zu verbessern. Künftig wird das Gremium eine zentrale Rolle bei Entscheidungen spielen, die die öffentliche Sicherheit und die kommunale Verwaltung betreffen. In den kommenden Sitzungen stehen die Bearbeitung von Bürgeranliegen und der Aufbau von Vertrauen in die Sicherheitsbehörden im Mittelpunkt.






