NRW plant 2.000 neue Ladesäulen für Elektroautos bis 2025
Nordrhein-Westfalen baut Ladeinfrastruktur für E-Autos mit bis zu 2.000 neuen öffentlichen Ladestationen aus
In einem zweijährigen Vorhaben will Nordrhein-Westfalen sein Netz an Ladestationen für Elektrofahrzeuge deutlich erweitern und so die nachhaltige Mobilität im Land vorantreiben. Die bis zu 2.000 neuen öffentlichen Ladesäulen sollen den Umstieg auf E-Autos erleichtern – sowohl für Privatpersonen als auch für behördliche Fahrzeuge. Die Standorte werden vorrangig auf staatlichen Grundstücken eingerichtet.
Verantwortet wird das Projekt von der BLB NRW, der landeseigenen Bau- und Liegenschaftsgesellschaft. Als Partner konnte nach einer europaweiten Ausschreibung die Techem Energy Services GmbH gewonnen werden. Dirk Behle, Geschäftsführer der BLB NRW, begrüßte die Zusammenarbeit als "wichtigen Schritt" zur Erreichung der Klimaziele der Region.
Die Ladestationen entstehen auf Flächen verschiedener öffentlicher Einrichtungen – darunter Polizeidienststellen, Regierungspräsidien und Universitätscampusse. Zwar dienen sie primär der Versorgung des behördlichen Fuhrparks, doch an vielen Standorten sollen auch Privatfahrer:innen laden können, sofern Kapazitäten und Nachfrage es zulassen.
Das Vorhaben ist Teil der umfassenden Klimastrategie Nordrhein-Westfalens. Das Land strebt bis 2030 eine klimaneutrale Verwaltung an, wobei der Ausbau sauberer Mobilitätslösungen eine zentrale Rolle spielt. Die Verantwortlichen betonen, dass das Projekt ein klares Bekenntnis zu grüner Infrastruktur und intelligenter Verkehrswende sei.
Im Rahmen der Kooperation zwischen BLB NRW und Techem Energy Services GmbH werden die neuen Stationen in den kommenden zwei Jahren errichtet und betrieben. Das erweiterte Ladenetz soll Bürger:innen den Umstieg auf Elektroautos erleichtern und den Weg zu einer emissionsfreien öffentlichen Verwaltung bis Ende des Jahrzehnts ebnen.






