02 April 2026, 00:23

NRW-Regierung kehrt Verbrennern den Rücken – doch viele Minister steigen wieder um

Ein Plakat zeigt ein Auto, das vor einem Haus mit einem Baum im Hintergrund geparkt ist und Steuergutschriften von bis zu 7.500 USD für neue Elektrofahrzeuge und bis zu 4.000 USD für gebrauchte Elektrofahrzeuge bewirbt.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Regierung kehrt Verbrennern den Rücken – doch viele Minister steigen wieder um

In der nordrhein-westfälischen Landesregierung vollzieht sich ein Wandel bei den Dienstfahrzeugen: Immer mehr Minister steigen von Elektro- auf Verbrennerfahrzeuge um. Sieben Kabinettsmitglieder nutzen zwar weiterhin Elektro- oder Hybridmodelle, doch die jüngsten Änderungen verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen bei Reichweite und Alltagstauglichkeit.

Zu den Wechselwilligen zählen Finanzminister Marcus Optendrenk und Bauministerin Ina Scharrenbach, die beide ihre Elektroautos zugunsten von Dieselmodellen aufgegeben haben.

Finanzminister Marcus Optendrenk war zuvor mit einem BMW i7 auf Dienstfahrten unterwegs. Doch die begrenzte Reichweite des Fahrzeugs auf langen Strecken veranlasste ihn zum Umstieg auf einen Audi A8 L 50 TDI Quattro mit Dieselmotor. Ähnliche Erfahrungen machte Bauministerin Ina Scharrenbach, die aus denselben Gründen ebenfalls auf ein Dieselauto umgestiegen ist.

Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul nutzen weiterhin gepanzerte Dienstlimousinen, die derzeit ausschließlich mit Verbrennermotoren erhältlich sind. Ihre Fahrzeuge bleiben aus Sicherheitsgründen unverändert.

Trotz dieser Entwicklungen setzen sieben Minister weiterhin auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge: Mona Neubaur, Verena Schäffer, Karl-Josef Laumann, Dorothee Feller, Benjamin Limbach, Oliver Krischer und Silke Gorißen bleiben den umweltfreundlicheren Optionen treu. Wissenschaftsministerin Ina Brandes und Europaminister Nathanael Liminski haben sich hingegen für Dieselmodelle entschieden.

In Kürze laufen mehrere Leasingverträge für die Dienstwagen aus. Einige Minister planen, erneut Elektromodelle zu bestellen, während mindestens ein Ressortchef vorerst beim Diesel bleibt.

Die Änderungen spiegeln die anhaltenden praktischen Bedenken bei Elektrofahrzeugen für Langstrecken wider. Mit nur noch sieben Ministern, die auf Elektro- oder Hybridautos setzen, zeigt der Fuhrpark der Landesregierung eine Mischung aus Nachhaltigkeitsbemühungen und operativen Erfordernissen. Künftige Entscheidungen über die Dienstfahrzeuge werden voraussichtlich von Fortschritten in Technik und Infrastruktur abhängen.

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AKTUALISIERUNG

NRW Ministers Reorder Vehicles: E-Car Revival and Diesel Holdouts

Lease expirations have prompted mixed reorders among NRW ministers. Recent decisions show:

  • Four officials (Neubaur, Schäffer, Limbach, Gorißen) have returned to E-cars.
  • Bauministerin Scharrenbach has opted for a diesel model again.
  • The fleet remains fluid as lease terms conclude and preferences shift.