25 June 2026, 02:20

NRW setzt auf Wasserstoff-Importstrategie für klimaneutrale Energiezukunft

Nordrhein-Westfalen: Veröffentlichung analysiert Wasserstoff-Importrouten für wachsende Nachfrage

NRW setzt auf Wasserstoff-Importstrategie für klimaneutrale Energiezukunft

Nordrhein-Westfalen hat seine Wasserstoff-Importstrategie für 2024 vorgestellt. Der Plan zielt darauf ab, die wachsende Nachfrage des Landes nach klimaneutralem Wasserstoff zu decken, die bis 2045 stark ansteigen wird. Die lokale Produktion allein wird den künftigen Bedarf nicht decken können.

Laut dem Bericht der Landesregierung kann die inländische Erzeugung nur einen Teil der Nachfrage abdecken. Zwar trägt der Ausbau erneuerbarer Energien in der Region dazu bei, doch reicht dies nicht aus, um alle Anforderungen zu erfüllen. Vor allem die energieintensive Grundstoffindustrie, mittelständische Unternehmen und der Energiesektor werden den steigenden Wasserstoffbedarf vorantreiben.

Um die Versorgungslücke zu schließen, hat das Kompetenzzentrum IN4climate.NRW zentrale Importrouten identifiziert. Pipelines aus den Niederlanden, der Iberischen Halbinsel oder Skandinavien gelten als die effizienteste Lösung. Auch Schiffe aus entfernteren Regionen wie Brasilien werden eine Rolle spielen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bis 2030 sollen die großen Seehäfen Nordrhein-Westfalens über die notwendige Infrastruktur für den schiffbasierten Wasserstoffimport verfügen. Der Bericht bestätigt, dass der Pipeline-Transport nach wie vor die effizienteste Methode bleibt, um die Nachfrage zu decken.

Die Strategie setzt auf eine Kombination aus heimischer Produktion und Importen. Pipelines und Schiffe sollen den verbleibenden Bedarf decken. Mit diesem Ansatz will das Land eine stabile und nachhaltige Energiezukunft sichern.

Quelle