NRW und Bahn starten Großoffensive gegen Zugverspätungen und Ausfälle
Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen leidet unter anhaltenden Verspätungen und Ausfällen
Der Schienenverkehr in Nordrhein-Westfalen kämpft seit Langem mit massiven Problemen: Im vergangenen Jahr kam jeder vierte Zug zu spät an, jeder sechste fiel komplett aus. Besonders in Ballungsräumen sorgen die unzuverlässigen Verbindungen für wachsende Verärgerung bei den Fahrgästen.
Das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn haben nun eine engere Zusammenarbeit vereinbart, um die marode Schieneninfrastruktur der Region zu verbessern – diese hinkt im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich hinterher. Beide Seiten verpflichteten sich, in den kommenden Jahren die stark frequentierten Strecken zu modernisieren.
Konkrete Großprojekte sind bereits für wichtige Achsen wie Hagen–Unna–Hamm, Köln–Bonn–Koblenz und Aachen–Köln geplant. Ab Februar beginnen zudem Arbeiten auf der stark genutzten Strecke Köln–Wuppertal–Hagen. Die Aufrüstungen sollen Störungen verringern und die Pünktlichkeit erhöhen.
Doch die Partnerschaft zielt nicht nur auf die Infrastruktur: Zu den langfristigen Vorhaben gehören auch der Bau eines modernen Bahnhofs sowie die Einrichtung einer Direktverbindung von Köln nach London.
Mit dem Abkommen liegt nun ein klarer Fahrplan für bessere Zugverbindungen in NRW vor. Die Bauarbeiten auf den wichtigsten Strecken starten zeitnah, weitere Modernisierungsmaßnahmen folgen. Land und Bahn hoffen, dass die Maßnahmen künftig für weniger Verspätungen und Ausfälle sorgen werden.






