08 May 2026, 20:22

NRW verdoppelt Solarausbau bis 2030 mit neuem Förderprogramm für Freiflächenanlagen

Luftaufnahme einer Solaranlage mit Solarpanelen auf einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnlinie.

NRW verdoppelt Solarausbau bis 2030 mit neuem Förderprogramm für Freiflächenanlagen

Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sein Förderprogramm für Freiflächen-Photovoltaikanlagen erneuert. Damit will das Land den Ausbau der Solarenergie im gesamten Bundesland beschleunigen – mit einem klaren Ziel vor Augen: Bis zum Ende des Jahrzehnts soll sich die installierte Kapazität verdoppeln. Für Projekte, die bestimmte Kriterien erfüllen, stehen nun zusätzliche finanzielle Mittel bereit.

Die Landesregierung hat sich ein ehrgeiziges Vorhaben gesetzt: Bis 2030 sollen mindestens 21 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert sein. Die Umsetzung läuft bereits – allein 2023 und 2024 kamen rund 280 Megawatt neue Freiflächenanlagen hinzu. Bis Ende August 2025 werden voraussichtlich weitere 125 Megawatt ans Netz gehen.

Gefördert werden drei Anlagentypen: klassische Solarparks auf Freiflächen, Agri-Photovoltaik sowie schwimmende Solaranlagen. Konventionelle Solarparks erhalten bis zu 20 Prozent Förderung, während Agri- und Schwimmende Photovoltaik mit bis zu 25 Prozent bezuschusst werden. Für diese Projekte wurden bis Jahresende zusätzlich 10 Millionen Euro bereitgestellt.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Anlagen nicht unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fallen. Darüber hinaus übernimmt das Programm bis zu 70 Prozent der Beratungskosten für Planung und Umsetzung – eine Entlastung für Projektentwickler.

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Mit dem erneuerten Förderansatz will NRW den Hochlauf der Solarenergie vorantreiben. Durch klare Ziele und finanzielle Anreize rechnet das Land in den nächsten fünf Jahren mit einem kontinuierlichen Kapazitätsausbau. Entwickler erhalten nun mehr Unterstützung, um neue Photovoltaik-Projekte zu realisieren.

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