Rekordbesuch beim Oldtimer-Bus-Treffen in Regensburg begeistert tausende Fans
Slavko HartungRekordbesuch beim Oldtimer-Bus-Treffen in Regensburg begeistert tausende Fans
Zweites Oldtimer-Bus-Treffen zieht Rekordbesuch an
Am vergangenen Wochenende fand das zweite Oldtimer-Bus-Treffen statt und lockte zahlreiche Besucher an, um eine Rekordzahl historischer Fahrzeuge zu bewundern. Veranstaltet von der Interessengemeinschaft Historische Straßenbahn Regensburg (IG Historische Straßenbahn), bot die Veranstaltung kostenlose Fahrten mit historischen Bussen aus ganz Deutschland. Zudem gab es Live-Musik, kulinarische Angebote und sogar eine erhöhte Aussichtsplattform für die Besucher.
Das diesjährige Treffen war das größte seiner Art in Süddeutschland und zählt zu den bedeutendsten bundesweit. Über 36 klassische Busse wurden präsentiert, darunter das älteste Modell aus dem Jahr 1959. Damit verdoppelte sich die Zahl im Vergleich zur Premiere, bei der nur 12 Fahrzeuge zu sehen waren.
Die Gäste konnten die Oldtimer kostenlos besteigen, wobei freiwillige Spenden willkommen waren. Für das leibliche Wohl sorgten Stände mit Brezn-Sandwiches, Pommes, Bier, Kaffee, Kuchen und kalten Getränken. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Maxhütte-Leonberger Blaskapelle, das Aubachtal-Sextett und der Musikverein Lappersdorf.
Ein besonderes Highlight war ein Hubsteiger, gestellt von der Firma Süß aus Nabburg, der den Besuchern eine Blick von oben auf die Busse ermöglichte. Auch politische Vertreter wie Dr. Thomas Burger, Dr. Helene Sigloch und Tanja Schweiger waren vor Ort. Trotz eines kleinen Defizits blieb der Eintritt für alle Gäste kostenfrei.
Unterdessen bestätigten die Organisatoren, dass der geplante Straßenbahn-Betriebshof in der Guerickestraße weiterhin planmäßig bis Ende 2026 fertiggestellt werden soll.
Das Treffen setzte neue Maßstäbe für Oldtimer-Bus-Veranstaltungen in der Region. Mit mehr Fahrzeugen, Unterhaltung und Besucherbeteiligung als je zuvor festigte es seinen Ruf als Höhepunkt für Liebhaber historischer Verkehrsmittel. Die Organisatoren werden nun die Finanzen der Veranstaltung auswerten und gleichzeitig die Planung für künftige Auflagen vorantreiben.






